FDP weist auf „Extra-Zeit zum Lernen“ hin
Förderung auch in Nottuln nutzen

Nottuln -

Der Fördertopf für außerschulische Bildungsangebote umfasst mehre Millionen Euro. Ein Teil davon sollte auch nach Nottuln fließen, betont die FDP und regt an, dass sich lokale Anbieter um eine Förderung bemühen.

Dienstag, 06.04.2021, 18:28 Uhr aktualisiert: 06.04.2021, 18:34 Uhr
Buchstabe für Buchstabe gleiten die Finger eines Jungen über die Seiten eines Buches. Für außerschulische Bildungsangebote gibt es vom Land NRW Fördermittel.
Buchstabe für Buchstabe gleiten die Finger eines Jungen über die Seiten eines Buches. Für außerschulische Bildungsangebote gibt es vom Land NRW Fördermittel. Foto: Patrick Pleul/dpa

Das Land Nordrhein-Westfalen stellt 36 Millionen Euro für außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote im Rahmen des Programms „Extra-Zeit zum Lernen in NRW“ zur Verfügung. Darauf verweisen die Freien Demokraten Nottuln in einer Pressemitteilung und regen an, dass auch örtliche Einrichtungen sich darum bemühen, in den Genuss dieser Fördermittel zu kommen. Denn die unlängst vom Schulministerium veröffentlichten Förderrichtlinien ermöglichen eine weitere zeitliche Flexibilisierung und erweitern den Kreis der möglichen Anbieter der Angebote.

„Die vergangenen Wochen des Distanzlernens waren eine große Herausforderung für alle Beteiligten – insbesondere für diejenigen, die zu Hause keine optimalen Lernbedingungen vorfinden. Mit außerschulischen Betreuungs- und Bildungsangeboten können Schülerinnen und Schüler in Nottuln Bildungslücken gezielt und individuell schließen“, sagt FDP-Fraktionsvorsitzender Helmut Walter .

Die Anträge können ab sofort bei den Bezirksregierungen von privaten oder öffentlichen Trägern gestellt werden. Durch die schnelle Umsetzung und Konkretisierung der Landesregierung können erste Programme alsbald stattfinden. Die Laufzeit der Richtlinie ist bis zum Ende des Sommers 2022 vorgesehen, erläutert die Nottulner FDP .

„Die Landesregierung geht besonders bedacht mit der aktuellen Situation um“, schreibt die FDP. So können die außerschulischen Bildungsangebote auch mit guten Distanzlernkonzepten angeboten werden, falls das Infektionsgeschehen vor Ort phasenweise keine Präsenzangebote zulässt. Das biete eine langfristige Planungssicherheit für alle Beteiligten.

Die Bildungs- und Betreuungsangebote im Rahmen der „Extra-Zeit zum Lernen“ sollen allen Schülerinnen und Schülern aus allen Jahrgangsstufen und Schulformen zugutekommen. Für Schülerinnen und Schüler mit intensivpädagogischem Förderbedarf, also Schülerinnen und Schüler mit einer körperlichen oder geistigen Schwerbehinderung, können darüber hinaus auch individuelle Bildungs- und Betreuungsmaßnahmen im häuslichen Umfeld stattfinden.

„Die Konkretisierung der Förderrichtlinien macht deutlich, dass es sich dabei nicht nur um Ferienprogramme handeln kann, sondern auch um Angebote im Nachmittagsbereich oder am Wochenende“, unterstreicht die FDP. Und FDP-Fraktionsvorsitzender Helmut Walter betont: „Nun sind die privaten und öffentlichen Träger in Nottuln gefragt! Wir dürfen keine Zeit verlieren, um den Schülerinnen und Schüler zahlreiche Angebote zu machen und ihre Bildungschancen zu stärken.“

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