Beförderungskosten
„Zu viele bürokratische Hürden“ bei Fahrtkostenübernahme für Schüler

Appelhülsen/Nottuln -

Die Gemeinde übernimmt die Beförderungskosten für Schüler mit hohem Betreuungsbedarf. Der Weg zum Okay ist allerdings weit – und das jedes Jahr aufs Neue, wie Familie Droste zu Vischering kritisiert. Von Iris Bergmann
Mittwoch, 05.05.2021, 07:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 05.05.2021, 07:00 Uhr
Familie Droste zu Vischering beklagt eine überbordende Bürokratie bezüglich der Fahrtkostenregelung für ihr Pflegekind.
Familie Droste zu Vischering beklagt eine überbordende Bürokratie bezüglich der Fahrtkostenregelung für ihr Pflegekind. Foto: Iris Bergmann
„Es ist jedes Jahr derselbe Kampf!“ Ester und Markus Droste zu Vischering sind genervt. Was das Elternpaar beschäftigt, ist der Antrag, den sie jedes Jahr aufs Neue stellen müssen, um die Übernahme der Beförderungskosten für ihr Pflegekind zur Pestalozzi-Förderschule nach Dülmen zu sichern. Das Appelhülsener Ehepaar kümmert sich sehr liebevoll und engagiert um zwei Pflegekinder, die beide durch ihre emotionalen und geistigen Einschränkungen einen hohen Betreuungsbedarf haben. Als der ältere Pflegesohn auf die Förderschule in Dülmen wechselte, war es erforderlich, einen Antrag auf Übernahme der Beförderungskosten bei der Gemeinde Nottuln zu stellen. Denn: „Unser Pflegesohn hat einen Schwerbehindertenausweis, aus dem zu entnehmen ist, dass er nicht allein öffentliche Verkehrsmittel nutzen kann“, erklärt Ester Droste zu Vischering.
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