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Saxophon – mal klassisch

Donnerstag, 31.01.2008, 16:01 Uhr

Senden. Das nächste Rathauskonzert im Sendener Bürgersaal, diesmal nicht rein klassisch ausgerichtet, findet am kommenden Sonntag (3. Februar) um 19.30 Uhr statt. Auch reine Bläserbesetzungen gastierten im Rathaus immer mit großem Erfolg, heißt es in einer Pressemitteilung des Kulturamtes. An diese Tradition soll das „Kokopelli Saxophonquartett“ anknüpfen.

Die Musiker sind allesamt professionelle Saxophonisten, die sich intensiv mit ihrem Instrument auseinander gesetzt haben. Neben einer gediegenen klassischen Ausbildung verfügen alle über große Erfahrung im Jazz. Gerade dieses Spektrum prädestiniert sie zu einer schlüssigen Beschäftigung mit der Renaissance-Musik, die strenge Form mit großzügigem Interpretations-Spielraum verbindet. Das Quartett wurde 1995 gegründetet.

Thomas Käseberg (Sopransaxophon) studierte Musik an der Folkwang-Musikhochschule. Neben dem Kokopelli-Quartett hat er im Bereich der klassischen Musik mit der Musikfabrik NRW und den Duisburger Philharmonikern zusammengearbeitet. Im Bereich des Jazz gastiert er mit dem Gitarristen Frank Sichmann. Darüber hinaus ist er als Auftragskomponist tätig. Käseberg ist Dozent für Saxophon an Niederrheinischen Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg und an der Musikschule Kamp-Lintfort.

Romano Schubert (Altsaxophon) beendete sein Saxophon-Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik Köln/Abteilung Aachen mit dem Konzertexamen. Im Bereich der klassischen Musik hat er unter anderem mit Notabu, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Orchester der Stadt Aachen, den Duisburger Philharmonikern und dem WDR-Unterhaltungsorchester zusammengearbeitet. Neben dem Kokopelli Quartett präsentiert er sich im Jazz mit dem Romano Schubert Quartett mit Eigenkompositionen. Schubert ist Dozent für Saxophon an der Städtischen Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf und leitet dort auch die Big Band und den Big Band Workshop.

Georg Niehusmann (Tenorsaxophon) studierte Kirchenmusik in Essen und Toningenieur an der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf. Der vielseitige Freiberufler gastiert neben dem Kokopelli Quartett auch in kammermusikalischer Kleinbesetzung als Duo mit Konzergitarre in ganz Europa und den USA. Seit er seine musikpädagogische Tätigkeit eingestellt hat, musiziert er mit seinem Jazz-Sextett, als Gastmusiker bei Rock- und Pop-Bands und bei Theater-Produktionen. Als Toningenieur arbeitet er für den WDR und RTL.

Christine Hörmann (Baritonsaxophon) studierte Musik an den Universitäten Göttingen und Oldenburg. Neben dem Kokopelli Quartett konzertiert sie im Bereich des Jazz mit dem United Women’s Orchestra und der Salsa-Band Jazzminas. Die vielseitige Holzbläserin gastiert darüber hinaus bei Theater- und Musicalproduktionen wie Starlight Express, Grease, Saturday Night Fever, Cats und Cabaret. Bis 1990 war sie Mitglied des Jazzorchesters Reichlich Weiblich. Christine Hörmann ist Dozentin für Saxophon, Querflöte und Klarinette an der Musikschule der Stadt Lüdenscheid.

Das Programm steht unter dem Titel „Conversation Amusante“ und beinhaltet Musik vom Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV. bis zu den Chansons von Edith Piaf. So sind Werke von Marin Marais, Erik Satie, Claude Debussy, Paul und Gabriel Pierné, Heike Beckmann, Jerome Naulais und George Gershwin zu hören, heißt es abschließend.

Karten für dieses Konzert gibt es zum Preis von zehn (ermäßigt acht Euro) in Senden im Rathaus und im Reisebüro Moll, in Ottmarsbocholt bei Rave und in Bösensell bei Ahrens. An der Abendkasse sind die Karten jeweils einen Euro teurer.

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