Senden
Burg besucht und auf dem Kanal gerudert - 100 Sendener beim Anradeln

Sonntag, 04.05.2008, 17:05 Uhr

Senden. Diese Gelegenheit ließen sich vor allem die Initiatoren der Initiative zur Rettung des Sendener Schlosses am Samstag beim traditionellen Anradeln nicht entgehen: Interessiert verfolgten sie nicht nur die Ausführungen des Herrn der Burg Kakesbeck , Dr. Wilfried Grewing , sondern nutzten auch die Gelegenheit, mit ihm über seine Erfahrungen beim Wiederaufbau des alten Gemäuers zu plaudern. Zuvor hatte der 80-jährige Burgherr den rund 100 Teilnehmern der etwa 35 Kilometer langen Tour engagiert von seiner Arbeit mit und an der Burg in der Bauerschaft Elvert berichtet.

Gleichzeitig machte Grewing den Sendenern Mut, das Projekt „Schloss-Erhalt“ in Angriff zu nehmen. Er selbst, so erkärte er, habe vor 37 Jahren mit seinem Lebenswerk begonnen – und ein Ende sei nicht abzusehen, wie die Sendener Gäste sehen konnten.

Das Anradeln, einmal mehr von Ulrike Hieck und Klaus Gilleßen von der Gemeinde akribisch vorbereitet, führte die Vertreter der Vereine, Parteien und Verwaltungsmitarbeiter dieses Mal in die Umgebung der Nachbarstadt Lüdinghausen. So wurde zudem ein Abstecher in das dortige Biologische Zentrum gemacht, das, wie Bürgermeister Alfred Holz betonte, auch mit einer regelmäßigen Finanzspritze aus Senden am Leben erhalten werde. Dort führte die Leiterin Dr. Irmtraud Papke die Besucher durch die liebevoll und kreativ angelegte (Garten-)Landschaft.

Einen stärkenden Boxenstopp gab es im Café Indigo nahe des Klutensees.

Der von strahlendem Sonnenschein begleitete Radausflug endete beim Ruderverein Senden am Dortmund-Ems-Kanal. Dort gab es nicht nur frisch Gegrilltes und kühle Getränke, sondern auch die Möglichkeit, mit einem Drachenboot auf dem Wasser zu rudern. Was vor allem die jüngeren Radler nutzten.

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