Senden
Tango im Hotelfoyer

Mittwoch, 28.05.2008, 12:05 Uhr

Ottmarsbocholt . Mit vielen neuen und interessanten Eindrücken im Gepäck kerhte am Sonntag eine 50-köpfige Reisegruppe aus Christdemokraten aus Ottmarsbocholt, Senden und Bösensell wohlbehalten in ihre Heimatorte. Fronleichnam waren die Reiseteilnehmer unter der Reiseleitung des Ottmarsbocholters Gottfried Suntrup in Richtung Rostock aufgebrochen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die erste Überraschung bot sich bereits beim Stopp an der Raststätte Wildeshausen. Dort traf man auf eine andere reiselustige Schar – die KFD aus Bösensell! Die Wiedersehensfreude war groß und wurde sogleich mit einem Glas Sekt begossen, heißt es. Anschließend ging es weiter zur Hansestadt Wismar. Nach einer Stadtführung blieb noch genügend Freizeit zum Essen, Trinken und Bummeln. Am späten Nachmittag wurde schließlich das Hotel in Rostock bezogen – insbesondere für die weiblichen Teilnehmer der Tour äußerst günstig oberhalb einer Einkaufspassage und mitten in der Fußgängerzone gelegen.

Am Freitagmorgen wurde die Gruppe bei einem zweistündigen kurzweiligen Rundgang durch die Hansestadt Rostock geführt. Am Nachmittag ging es per Schiff zum Seebad Warnemünde, wo nach einstündiger Fahrt in unmittelbarer Nähe der „AIDAbella“ – dem jüngsten Clubschiff der Rostocker Reederei AIDA Cruises – angelegt wurde. Auf einem zweistündigen geführten Rundgang erkundete die Gruppe das Seebad Warnemünde, wobei insbesondere die Gässchen und Hinterhöfe sowie lustige Anekdoten einen bleibenden Eindruck vermittelten. Zum Abschluss konnte man noch den 32 Meter hohen Leuchtturm besteigen, an der Seepromenade spazieren gehen oder in ein Café einkehren. Mit geröteten Gesichtern – wegen des kühlen Nordwindes war von den meisten Teilnehmern die Kraft der Sonne unterschätzt worden – fuhr die Gruppe zurück nach Rostock.

Am Samstag stand ein Tagesausflug zur Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst auf dem Programm. Nach einem Besuch des Bernsteinmuseums in Ribnitz-Damgarten ging es zunächst in Richtung Fischland. Vom Kirchturm des ehemaligen Seefahrerdorfes Wustrow bot sich ein schöner Blick zur Ostsee und zum Saaler Bodden sowie auf kleine, oft rohrgedeckte Häuser. Im ehemaligen Künstlerdorf Ahrenshoop konnte man dagegen Reetdachhäuser bewundern. Eindrucksvoll war auch der Spaziergang oberhalb des Steilufers. Von Fischland ging es weiter zum dicht bewaldeten Darß, der mit seinem 4700 Hektar großen Urwald zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gehört. Im alten Seefahrer- und Bauerndorf Prerow, das auf eine 125-jährige Seebadtradition zurückblickt, wurde die Mittagspause eingelegt. Von der 395 Meter langen Seebrücke hatte man einen sehr guten Ausblick auf den kilometerlangen weißen, feinsandigen Strand mit dem urwüchsigen Darßwald im Hintergrund. Auf Zingst wurde anschließend zwar kein Stopp eingelegt, aber auch vom Bus aus war der besondere Charme des Ostseeheilbades erkennbar. Per Schiff ging es ab Born durch den Bodstedter und Saaler Bodden zurück nach Ahrenshoop.

Nach dem Abendessen gerieten einige Reiseteilnehmer vor dem Hotel zufällig in einen Junggesellenabschied, heißt es in dem Reisebericht. Höhepunkt war der flotte Tango einer Sendenerin mit dem scheidenden Junggesellen im Hotelfoyer. Einhellige Meinung der jungen Rostocker: „Ihr seid eine tolle Truppe!“

Angesichts der guten Stimmung auf dieser Fahrt war es nicht verwunderlich, dass auf der Rückfahrt Wünsche für eine Tour im kommenden Jahr geäußert wurden, heißt es abschließend.

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