Senden
Hölschers Kuhle erhält neues Gesicht

Montag, 29.06.2009, 13:06 Uhr

Ottmarsbocholt - Bedingt durch die Auflagen der EU müssen die Arbeiten zur Dorferneuerung bis Oktober fertiggestellt werden (WN berichteten). Insofern ist der Zeitplan eng gesteckt. Rund 194 000 Euro wird diese Baumaßnahme kosten. Die Gemeinde Senden trägt davon 145 000 Euro. Die restlichen 49 000 Euro werden aus dem Fördertopf für Dorferneuerungen finanziert. Wie die Gestaltung im Einzelnen aussehen wird und welche Wünsche es in der Bevölkerung noch gibt, soll heute (30. Juni) im Zuge einer Anliegerversammlung geklärt werden. Beginn ist um 17 Uhr in der Gaststätte Kallwey.

„Im ersten Bauabschnitt haben wir ein Wegeband vom Kirchfeld über den Kirchplatz hergestellt. Das ist von der Bevölkerung gut angenommen worden. Jetzt wird die Verbindung bis zur Dorfstraße ergänzt“, erläutert Architekt Heiner Wortmann im WN-Gespräch. Die vorhandene Gestaltung der Lauf- und Fahrbahnflächen mit Holländischem Klinker werde dabei „konsequent durchgezogen“. Stellflächen sollen - ebenso wie bereits auf dem Kirchplatz - als Rasenfugen-Pflaster ausgeführt werden, erläutert Wortmann. In der Mitte des Platzes soll ein „Schotter-Rasen“ als Park- und Reservefläche für das Festzelt angelegt werden. Bei den Planungen sei von Anfang an beachtet worden, dass das für Schützenfest und Karneval benötigte Zelt auf Hölschers Kuhle genug Platz findet. Auch die Zahl der Stellplätze bleibe erhalten, so der Architekt.

Damit die Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten möglichst gering ausfallen, soll nacheinander in zwei Abschnitten agiert werden, berichtet der stellvertretende Fachbereichsleiter Klaus Mende . Zunächst soll das Areal zwischen Amtshaus und ehemaliger Sparkasse fertiggestellt werden. In diesem Bereich sei die Begrünung der „tristen Fassade“ ein wichtiges Planungsziel, sagt Wortmann.

Im zweiten Zug soll der restliche Platz folgen. Gleichzeitig werde darauf geachtet, dass der Zugang zur Apotheke stets gewährleistet bleibt.

Klaus Mende macht darauf aufmerksam, dass nach wie vor noch Vorschläge für einen Brunnen oder ein Wasserspiels vor der Pfarrkirche entgegen genommen werden. Interessierte mögen sich bei der Gemeinde Senden melden, ' 0 25 97/699-308 oder 699-301 oder per E-Mail info@senden-westf.de.

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