Senden
FPD-Ortsverband in Bösensell

Donnerstag, 29.10.2009, 15:10 Uhr

Senden - Im Rahmen ihrer Klausurtagung haben die Sendener Liberalen Schwerpunkte ihrer Programmatik für die nächsten Jahre festgelegt und ein Konzept „Senden 2012“ erarbeitet. Zur Veranstaltung begrüßte Ortsverbandsvorsitzender Peter Moll mit Michael Wemhoff (Senden) und Thomas Brosch ( Bösensell ) auch zwei neue Mitglieder.

Zunächst referierte Prof. Dr. Uwe Andersen über die für die Liberalen erfreulichen Wahlergebnisse. Speziell auf Senden bezogen müsse sich die Partei intensiver um die Senioren bemühen. Auch eine stärkere Verankerung in den Ortsteilen Ottmarsbocholt/Venne und Bösensell sei erforderlich. Deshalb legten die Liberalen den Fahrplan zur Gründung eines Bösenseller FDP-Ortsverbandes fest. Anfang 2010 soll der neue Ortsverband ins Leben gerufen werden. Konsens fand auch die gezielte Mitgliederwerbung in allen Ortsteilen und mittelfristig eine Ortsverbandsgründung in Ottmarsbocholt/Venne.

Im Bereich der Wirtschaftsförderung müssen nach Ansicht der FDP neue Wege gegangen werden, so Pressesprecher Michael Redbrake. Wirtschaftsförderung müsse Lotsen- und Mentorenfunktion für die Gewerbetreibenden haben. In der Gemeindeverwaltung müsse eine entsprechende personelle Kapazität geschaffen werden müsse.

Die Sendener FDP habe ihr Konzept bewusst mit dem Schlagwort „Lebensqualität“ ausgestaltet. Wichtig sei dabei eine „Vogelperspektive“, mit der die Sendener Bedürfnisse in ihrer Gesamtheit betrachtet werden. So sei ein Kulturkonzept der Gemeinde erforderlich, welches auch ein ausreichendes Marketing beinhalte.

Im Bereich Sicherheit/Integration will die Sendener FDP verstärkt darauf drängen, dass ausreichend Angebote für Jugendliche; eine gezielte Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, aber auch konkrete Maßnahmen zur Eindämmung von Vandalismus in Senden ergriffen werden. Fraktionsvorsitzender Uwe Kasten zeigte im Rahmen eines Kurzreferats die - aus seiner Sicht - Fehlentwicklungen im Bereich der Integration auf.

Familienfreundlicher soll die Gemeinde werden durch ein Spielplatzkonzept und eine kinderfreundliche Ortskerngestaltung. Auch die gesundheitspolitischen Entwicklungen müssen nach Ansicht der FDP lokal durch Verwaltung und Politik stärker beachtet werden, um ein ausreichendes Angebot an Ärzten und sonstigen Anbietern im Gesundheitswesen in Senden zu erhalten.

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