Senden
„Energiesparen fängt im Kleinen an“

Dienstag, 08.12.2009, 17:12 Uhr

Senden - In diesem Jahr lautete das Motto des Umweltpreises : „Besondere Maßnahmen zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz im privaten und gewerblichen Bereich“. Bürgermeister Alfred Holz begrüßte Gäste und Preisträger und erklärte die Besonderheit des jährlichen Förderpreises, der als freiwillige Maßnahme der Gemeinde bereits zum 18. Mal vergeben wurde. „Mit diesem Preis wollen wir die aktiven Bürger Sendens auszeichnen, die durch ihr Engagement  eine Vorbildfunktion für alle Gemeindemitglieder einnehmen und hoffen, dass so auch weitere  Bürger zum Energiesparen animiert werden.“

„Vielleicht ist es Zufall, aber sicherlich genau passend, dass gerade heute in Kopenhagen der UN-Klimagipfel stattfindet. Dort ist es zwar die große internationale Politik, die sich berät, aber letztlich müssen wir mit dem Energiesparen und Umweltschutz im Kleinen anfangen“, erörterte Holz. Insgesamt lobten die Gemeinde Senden und die Sparkasse Westmünsterland Förderpreise in Höhe von 2000 Euro aus.

Über die beiden mit 500 Euro höchstdotierten Platzierungen freuten sich Dr. Matthias und Sabine Rothermundt mit ihren vier Kindern Yannick, Anna, Marie und Felix sowie Karina Mildner und Sven Hoffmann. Familie Rothermundt überzeugte die Jury mit dem Bau eines Passivhauses, welches durch eine Photovoltaikanlage, eine Sole-Wasser-Wärmepumpe, Regenwassernutzung mit Erdspeicher sowie die Nutzung von Ökostrom ein Vorzeigeobjekt in der Energieeinsparung und des Umweltschutzes darstellt. Bei ihrer umfangreichen und aufwendigen Altbausanierung packten Karina Mildner und Sven Hoffmann tatkräftig an und erneuerten Fenster sowie Türen und ersetzten die Heizungsanlage durch eine moderne Solarkollektoranlage. Innen wie außen wurde die komplette Dämmung erneuert, so dass eine drastische Senkung der Energiekosten möglich wurde.

Weitere Preise erhielten Elisabeth und Mario Priggen für ihre kontinuierliche Umsetzung von Energiesparmaßnahmen seit dem Bezug ihres Hauses im Jahr 1982 (400 Euro). Als einziger gewerblicher Betrieb erhielt die Eckmann Einzelhandel GmbH & Co. KG den Förderpreis in Höhe von 300 Euro für die Umsetzung zahlreicher Energiesparmaßnahmen in ihrem Lebensmittelgeschäft, wodurch CO2-Einsparungen von etwa 70 000 kg/pro Jahr möglich wurden. „Die Energieeinsparungen der Firma Eckmann sollten Vorbild für alle gleich gelagerten Betriebe sein.“, stellte Holz fest. Je 150 Euro erhielten Hugo Tork für die Installation einer Solaranlage und eines Kaminofens und Josef Böker für eine energetische Altbausanierung.

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