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15 Jahre gelebte Gemeinschaft

Montag, 31.05.2010, 14:05 Uhr

Senden - Aus den Kindern von damals sind inzwischen junge Erwachsene geworden. Junge Erwachsene, die 1995 die Ersten waren, die in der Kita Pinocchio ihren Tag verbrachten. Unter dem Motto „15 Jahre gelebte Gemeinschaft“ feierten die Kita und die Außenwohngruppe Haus Martin der Alexianer am Samstag ihr Jubiläum mit einem großen Straßenfest.

Nach der Begrüßung durch Stephan Dransfeld , Geschäftsführer des Alexianer-Krankenhauses, und Anke Teutemacher, die im Vorstand der Kindertagesstätte ist, folgten die Grußworte von Bürgermeister Alfred Holz. Dann stürmten die 20 Kita-Kinder in Tierkostümen und mit den unterschiedlichsten Instrumenten die Bühne und gratulierten mit dem Lied „Wenn ein schöner Tag beginnt“. Die musikalische Unterhaltung wurde anschließend von der Band „Alexian Jazz Crusaders“ übernommen.

Während die Erwachsenen der Musik lauschten und bei strahlendem Sonnenschein Kaffee, Kuchen und die kulinarischen Köstlichkeiten des Alexianer-Partyservice genossen, nutzten die Kinder die Zeit, um sich auf der Hüpfburg, im Garten oder der aufblasbaren Kletterwand auszutoben. Aus der Kita waren währenddessen viele aufgeregte Kinderstimmen zu hören: „Vorsicht, das Krokodil“. Denn ohne die Hilfe der Kinder hätte Kasper sicher nicht bemerkt, dass das Krokodil sein Sparschwein gefressen hat. Und das Kasperletheater, das von einigen Müttern aufgeführt wurde, hätte bestimmt ein ganz anderes Ende genommen. Anschließend wurden draußen auf der Bühne bei einer amerikanischen Versteigerung eine Orgel von Harry Wijnvoord und ein Drummerfell mit Autogrammen der Band „Ich und Ich“ an den Mann gebracht.

Für Kita-Leiterin Lisa Schmidt stand in den vergangenen 15 Jahren das Zusammenleben der Kinder mit den zehn Bewohnern der Wohngemeinschaft der Alexianer im Mittelpunkt. „Zusammen leben und singen, gemeinsam frühstücken, auf gemeinsame Wanderungen gehen. Einfach zusammen ganz viel erleben“, so fasste sie das Miteinander zusammen. „Die Kinder sollen lernen, die Menschen mit Handicap anzunehmen.“ Bei den wochenlangen Vorbereitungen hätten die Alexianer „total viel geholfen“, fügt sie hinzu.

Den Kindern hat das Fest auf jeden Fall gefallen. Was das Beste war? „Die Kletterwand“, war die spontane Antwort der kleinen Jolina. Für Noee war es eindeutig die Hüpfburg. Jaspar konnte sich nicht so recht festlegen und entschied sich nach einigem Überlegen für „alles!“

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