Senden
Architrav bekommt Geschwister und kommt zur Geltung

Mittwoch, 25.08.2010, 08:08 Uhr

Senden - Erst fiel die Wahl auf den Rohstoff, dann erst folgte die gestalterische Idee. Die Kunst- und Kulturinitiative Senden (KuKIS) ist wieder beim Lichterabend mit einer leuchtenden Installation vertreten. Beim Brainstorming kristallisierte sich Styropor als Werkstoff heraus, der dazu genutzt werden soll, die Skulptur von Karl-Johann Höffler im Bürgerpark in den Blickpunkt zu rücken. Zu dem Metall-Architrav gesellen sich weitere geometrische Gebilde aus je drei Komponenten.

Der Beitrag der KuKIS ist als Hommage zu verstehen an Höffler. „Wir wollen aufmerksam machen auf die Kunst, die schon steht und sie mit einbeziehen“, lautet das Ziel der KuKIS-Kreativen.

So plausibel die Idee, so kompliziert ihre Umsetzung. Die Künstlerinnen und Künstler, die das Projekt unter der Federführung von Johanna Brusdeilins stemmen, stehen allein schon vor logistischen Herausforderungen. Drei Architrav-Modelle sollen am Samstagabend zu sehen sein. Das Größte ist nur geringfügig kleiner als das Original. Aber ein ganz eigener Charakter, denn es kommt im changierenden Orange daher. Für den Transport zum Lichterabend stellt sich der Bauhof der Gemeinde zur Verfügung. Das Abbauen übernimmt das KuKiS-Team. Noch in der Nacht sollen die Konstruktionen abgebaut werden. Die Gemeinde befürchtet Vandalismus mit der Folge, dass Styroporpartikel sich im Park verteilen.

Bis zum Samstag stecken Johanna Brusdeilins und ihre Mitstreiter noch im Endspurt. Wer dabei in die KuKiS-Kapelle späht, entdeckt, dass das Kunstwerk strahlt - mit und ohne die innere Beleuchtung.

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