Senden
Landfrauen bauen Brücke für Europa

Mittwoch, 30.03.2011, 14:03 Uhr

Senden - Vier Tage lang ein prall gefülltes Programm: Besichtigungen und Empfänge, aber auch Feiern und gemütliche Abende erwarten die 25 Landfrauen aus Koronowo , die vom 11. bis zum 15. April in Senden zu Gast sein werden.

„Tja“, lacht Ulla Holtermann , „wenn wir etwas auf die Beine stellen, dann machen wir das auch richtig.“ Mit „wir“ meint die Ottmarsbocholterin die Landfrauenverbände Senden/ Bösensell und Ottmarsbocholt/Venne, die den Aufenthalt ihrer polnischen Gäste gemeinsam organisieren und gestalten.

Es handelt sich um einen Gegenbesuch, nachdem im Juni 2009 rund 30 Landwirte und Landfrauen aus Senden vier Tage lang in Koronowo und Umgebung sowie in Danzig weilten. „Es war ein ausdrücklicher Wunsch der polnischen Landfrauen, Sitten, Gebräuche und Lebensart des Münsterlandes kennenzulernen“, berichtet Lieselotte Lintel-Höping, Vorstandsmitglied des Landfrauenverbandes Senden/Bösensell. Darauf hin sei eine offizielle Einladung auf der Ebene der EU-Städtepartnerschaft ausgesprochen worden - eine Grundvoraussetzung für die Förderung des Austauschs durch die „Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit“ in Warschau. Vor Ort wird der Besuch durch die Deutsch-polnische Gesellschaft Senden unterstützt, die unter anderem Dolmetscher zur Verfügung stellt.

„Unsere polnischen Gäste sollen in möglichst viele Bereiche des Landlebens in unserer Region hineinschnuppern können. Darum sind wir stolz darauf, ihnen ein sehr vielfältiges Programm anbieten zu können“, betont Ulla Holtermann.

Mit selbst gebackenen Osterlämmern werden die Polinnen am 11. April (Montag) im Landgasthaus Sendes in Bösensell begrüßt. Dort beziehen sie auch vier Tage lang Quartier. Am folgenden Dienstag lernen die Landfrauen aus Koronowo in Ottmarsbocholt unter anderem den Hof Schulte Spechtel, das Familienzentrum St. Urban und den Spieker samt Backhaus kennen. Auch ein Münsterländischer Abend mit Gemeindevertretern und Sponsoren auf dem Hof Höwische ist geplant.

Am Mittwoch stehen unter anderem eine geführte Stadtbesichtigung in Münster, ein Empfang im Sendener Rathaus durch Bürgermeister Alfred Holz sowie eine von Rüdiger Bausch geführte Ortsbesichtigung auf dem Programm. Tags darauf werden landwirtschaftliche Betriebe in Bösensell und das Unternehmen Fleuronova besichtigt. In der Freizeit können die Einrichtungshäuser erkundet werden. Der letzte Tag des Besuches soll mit einem gemütlichen Kegelabend ausklingen, bevor es am 15. April (Freitag ) auf die rund 900 Kilometer lange Rückreise nach Koronowo geht.

Zum Münsterländer Abend, der am 12. April (Dienstag) um 19.30 Uhr auf dem Hof Höwische in Ottmarsbocholt beginnt, sind alle Interessierten aus der gesamten Gemeinde Senden eingeladen. Angeboten wird ein gemütliches Beisammensein mit einem münsterländischen Hochzeitsmahl.

Anmeldung und weitere Informationen bis zum kommenden Dienstag (5. April) bei Ulla Holtermann, ' 0 25 98 / 91 89 76, oder Hildegard Krimpmann, ' 0 25 09 / 99 44 58.

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