Senden
„Abends zu shoppen, macht total Spaß“

Sonntag, 03.04.2011, 10:04 Uhr

Senden - Zum Bummeln , Shoppen und Verweilen lud der stilvoll und romantisch dekorierte Sendener Ortskern am Freitagabend bis 22 Uhr ein. Die Kaufleute und Gastronomen des Gewerbeverein hatten zum Moonlightshopping eingeladen.

Kerzenlichter zierten Straßen und Geschäfte. Mit Teppichen ausgelegte Eingänge rundeten die Atmosphäre zum besonderen Shoppingerlebnis ab. Häppchen und Sekt oder Gutscheine und Rabatte: Jedes Geschäft bot eine andere Aktion an. Den Mittelpunkt bildete der Platz am Brunnen. Kaum begann die Livemusik der „Fez Blues Session“, füllte sich der Platz und die ersten Besucher ließen sich an den Bierzeltgarnituren nieder. Bekannte, rockige Klänge in Abwechslung mit Blues sorgten für einen anregenden akustischen Hintergrund. Die Pfadfinder eröffneten offiziell die Grillsaison mit einem Bratwurststand, der durch den sommerlichen Grillgeruch von ganz alleine Werbung machte. „Es ist erst Viertel nach acht und wir haben schon über hundert Würstchen verkauft! Der Nachschub ist geordert“, berichteten Justin Sonneck , Patrick Klieve und Simon Wessel von der Pfadfinderschaft St. Georg begeistert.

Auch Marina Kreklau, Vorsitzende des Handwerker- und Gewerbevereins sowie Inhaberin von „Mode und Chic“, zog ein positives Fazit: „Man merkt, dass die Leute aus dem Winterschlaf erwachen. Seit die Teppiche ausgerollt sind, komme ich kaum aus meinem eigenen Geschäft raus.“

Ob Schuhe, Mode oder Geschenkartikel, die Sendener stöberten gerne einmal über die Geschäftszeiten hinaus. Der verlängerte Shoppingabend stieß bei den Passanten durchweg auf gute Resonanz. Auch bei den Jüngeren kam das Angebot gut an: „Die Musik ist cool, und abends zu shoppen, macht total Spaß - vor allem ohne Eltern“, erzählten die Gymnasiastinnen Vanessa Sibum und Evelyn Gerliz (11), die gerade auf eine Waffel bei „Mauseloch“ warteten. Ein „Moonlight-Essen“ mit Pommes Currywurst oder ein Eis auf die Hand, das breite Angebot fand großen Anklang.

Obwohl sich die meisten Besucher am Brunnen sammelten, wurden die zentralen Geschäfte in Fußgängerzone, sowie die in der Biete, gut besucht. „Nach dem Abendessen, als es dämmerig wurde und der Charme des Moonlights einsetzte, haben wir gemerkt, wie es langsam etwas voller wurde“, berichteten die Mitarbeiterinnen von „Bücher Schwalbe“. Weniger ging das Konzept bei den Geschäften am Rande des Ortskerns auf. Im Bereich von „Eckmann“ bis zur Gartenstraße sah man nur einzelne Schaufenster beleuchtet, was die Besucher im Ortskern hielt. „Es wäre natürlich schön gewesen, wenn alle Geschäfte mitgezogen hätten“ bedauerte die Inhaberin von „Blumen Losch“, die nur wenig vom Trubel mitbekam. „Wir haben trotzdem gerne mitgemacht!“

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