Senden
Beton schweißt Helfer zusammen

Sonntag, 03.07.2011, 14:07 Uhr

Ottmarsbocholt - Nach einer rund dreiwöchigen Vorbereitungszeit ist am Freitagabend die Betonsohle für das neue Tennisheim und den Luftgewehrschießstand für die Schützenvereine in Eigenleistung gegossen worden. Insgesamt rollten fünf voll beladene Betonmischer nacheinander durch Ottmarsbocholt in Richtung Sportgelände. Dort warteten die Betonpumpe und zwölf fleißige Helfer auf die dickflüssige graue Masse. Innerhalb von drei Stunden wurden 42 Kubikmeter Beton verarbeitet. Dabei gingen die Helfer mit Schüppe, Harke und Rüttelflasche zu Werke.

„Zum Glück sind heute so viele Helfer hier. Sogar sechs Mitglieder des Boule-Clubs unterstützen uns bei der Arbeit,“ freute sich Christian Scheipers , stellvertretender Vorsitzender der Schützenbruderschaft St. Johannes Ottmarsbocholt. „Immerhin wird hier eine Fläche von über 200 Quadratmetern aus hochfestem Beton hergestellt. Der Beton bindet sehr schnell ab und muss daher zügig verarbeitet werden. Umso mehr Leute helfen, desto besser das Ergebnis. Es ist wichtig, die Betonsohle höhengenau herzustellen, damit später das Vereinsheim in Holzrahmenbauweise exakt aufgestellt werden kann,“ erläuterte Scheipers.

Bereits seit drei Wochen sind die St. Johannes-Bruderschaft Ottmarsbocholt, der Junggesellenverein, die St. Johannes-Bruderschaft Venne, die „Vereinigte Bauerschaften um Ottmarsbocholt“ sowie der Tennisverein Ottmarsbocholt unter der Federführung von Christian Scheipers und Udo Schetter mit den Arbeiten für das neue Vereinsheim beschäftigt. „In den letzten Wochen wurde das Schnurgerüst aufgestellt, die Entwässerungsleitungen verlegt und die Betonsohle eingeschalt. Außerdem haben die Helfer vor ein paar Tagen die Bewehrung der Bodenplatte hergestellt. Dabei sind fast 2,5 Tonnen Stahl verarbeitet worden. Mehr als 200 Arbeitsstunden haben die Vereine schon eingebracht“, rechnet Scheipers vor.

„Es ist eine tolle Sache, was hier entsteht und zusammen geleistet wird,“ resümierten Udo Schetter und Christian Scheipers. „Seit Beginn der Bauarbeiten waren immer genügend Helfer und Fachleute aus allen Vereinen dabei. Das schweißt zusammen und ist gut für das Vereinsleben in Ottmarsbocholt.“

In zwei Wochen soll die Bodenplatte mit Bitumen abgeklebt werden, damit in Kürze das Holzständerwerk aufgestellt werden kann. Die Gemeinde Senden bereitet zurzeit die Ausschreibung für die Holzbauarbeiten vor, denn die Leistung wird an eine Fachfirma vergeben. Den Innenausbau und weitere Arbeiten übernehmen dann wieder die Vereine.

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