KuKiS besteht seit 20 Jahren
Glückwünsche voller Anerkennung

Senden -

Viel Ankerkennung, Lob und Dank erfuhren die Mitglieder Kunst- und Kulturinitiative Senden (KuKiS), die am Samstagabend den 20. Geburtstag.

Sonntag, 03.06.2012, 15:06 Uhr

KuKiS besteht seit 20 Jahren : Glückwünsche voller Anerkennung
Viele Glückwünsche: Kulturamtsleiter Günter Melchers, Klaus Gilleßen (Fachbereich Bildung, Freizeit zentrale Dienste) und Bürgermeister Alfred Holz gratulierten. Zum Ehrenmitglied wurde Bodil Edmar-Kerstin (kl. Bild) ernannt. Foto: dk

Zwei Jahrzehnte prägten und verbesserten sie in Senden vielen Mitmenschen den Sinn fürs Schöne, das Gefühl für Tanz und Musik, Licht und Farbenspiel, Wortgewalt und Körpersprache. Und am Samstag feierten sie dies als ihr Jubiläum – die Initiatoren, Freunde und Mitglieder der Kunst- und Kultur-Initiative Senden ( KuKiS ).

Erwartungsgemäß und doch überraschend gestaltete sich dieses Fest eben auch als Schmaus der Sinne. Die ehemalige Friedenskapelle, das Domizil des Vereins, dezent dekoriert mit ausdrucksstarken und doch wenig überlagernden Bildern. Und: Die sanfte Musik des Gipsy-Swing-Trios, die Gespräche miteinander untermalte und zuließ, dazu die fesselnde Pantomime eines Peter Paul – zugleich unruhig und doch beruhigend.

Dann die offiziellen Reden. Gefüllt mit Lob wie Dank. Bürgermeister Alfred Holz betonte: „Ihre Bemühungen haben das Interesse an Kunst mit ihren Facettenreichtum nicht nur in Senden, sondern auch außerhalb des Ortes geprägt.“ Das vielfältige Angebot der KuKiS habe auch die Jugend von der Straße geholt, in ihr Kreativität geweckt. Und die Zusammenarbeit mit dem Rathaus, mit Günter Melchers, dem Leiter des Kulturamtes, verlaufe immer hervorragend.

KuKiS-Vorsitzende Iris Weintz freute sich: „20 Jahre Kunst- und Kulturinitiative in Senden – aus einer handvoll engagierter Leute entstand ein Verein mit über 500 Mitgliedern. Darauf können wir stolz sein. Und – wir möchten natürlich auch in Zukunft die kulturelle und künstlerische Landschaft in Senden mit gestalten.“ Dank gelte der Gemeinde, die 1993 die Friedenskapelle mit ihren Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat.

Bodil Edmar-Kerstin, die Gründungsvorsitzende der Initiative, griff noch einmal die Anfänge auf: „Es war ja nicht unser Wunsch, nur Gleichgesinnte zu treffen, sondern eine Plattform zu schaffen, von der aus die Auseinandersetzung mit dem Umfeld gesucht werden sollte.“

Sie dankte den Mitstreitern der ersten Stunde, dem damaligen 2. Vorsitzenden Dr. Franz Waldmann, der „nicht wegzudenkenden“ Johanna Brusdeilins, der Susanna Nagel-Eckey, die – „seinerseits selbst ein Spinnrad mitbrachte und uns das Wolle-Spinnen lehrte“.

Dank galt auch Veronika Hilger „Wegen deiner Stetigkeit seit der Geburtsstunde“. Und schließlich, sagte Edmar-Kerstin, „rechne ich es dem damaligen Bürgermeister Herrn Böckenholt und Gemeindedirektor Ingelmann hoch an, dass sie uns damals als kleinem Kunst-Keimling vertraut haben.“

Erst als dann durch Iris Weintz die Urkunde über die Ehrenmitgliedschaft überreicht wurde, versagte der vormaligen Vorsitzenden einen Moment lang die Stimme.

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