Nachfrage bei OGS und Sportverein gestiegen
Betreuung platzt aus allen Nähten

Bösensell -

Aufgrund der steigenden Nachfrage der Eltern und höherer Schülerzahlen wird der Platz in den Räumen der Übermittagsbetreuung im kommenden Jahr voraussichtlich zu eng. Auch der SC Bösensell hat zusätzlichen Bedarf angemeldet.

Mittwoch, 14.11.2012, 16:11 Uhr

Es knubbelt sich bereits jetzt in den Räume der Offenen Ganztagsschule (OGS). Und ob der Platz im kommenden Schuljahr noch reicht, ist mehr als fraglich. „Wir haben zurzeit schon 34 Kinder in der OGS und 32 weitere 14-Uhr-Kinder. Wir sind mit den Räumen zufrieden, aber mit insgesamt 66 Kindern ist die Grenze erreicht“, erklärte Betreuerin Sibylle Schönig den Bezirksausschussmitgliedern, bei der Besichtigung der Räumlichkeiten im Obergeschoss der Turnhalle. „Ohne die Möglichkeit, in die Halle auszuweichen, könnten wir unsere Aufgabe nicht bewältigen.“

Nach vorläufigen Schätzungen werden aufgrund des steigenden Bedarfs und einer größeren Anmeldezahl im kommenden Schuljahr etwa 20 Mädchen und Jungen für die Übermittagsbetreuung angemeldet. Durch den Wechsel zu weiterführenden Schulen werden allerdings nur etwa zehn Plätze frei, berichtete Sibylle Schöning .

Die Raumknappheit im Turnhallen-Gebäude spitzt sich überdies zu, weil auch beim SC Bösensell die Nachfrage steigt: „Uns fehlt Innenfläche“, erklärte der Vorsitzende des Sportvereins, Martin Wiedau . „Um 16 Uhr kommen die Kinder aus der Schule. Dann häuft es sich in der Sporthalle. Wir haben deshalb bereits ein ,Hauen und Stechen‘, wenn es um die Verteilung der Hallenstunden geht. Es verschiebt sich ohnehin alles immer mehr in die Abendstunden“, veranschaulichte der Vorsitzende des SC Bösensell die Situation.

Ausschussvorsitzende Hildegard Kläver wollte wissen, ob die Übermittagbetreuung nicht ins benachbarte Schulgebäude ausweichen kann. Die Erfahrungen vergangenen Jahre hätten gezeigt, das dies aus praktischen und organisatorischen Gründen „nicht zumutbar ist“, entgegnete Sibylle Schöning.

Der Ausschuss nahm die Problematik zur Kenntnis. In folgenden Beratungen soll eine Möglichkeit gefunden werden, wie der sich abzeichnende Engpass überwunden werden kann.

Sowohl Sibylle Schöning als auch Martin Wiedau betonten die gute Zusammenarbeit von Sportverein und Betreuungsverein. Bezüglich der Raumnutzung bestehe keine Konkurrenzsituation, sondern eine kooperatives Miteinander.

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