Entscheidung im Schul-Ausschuss
Neue Grundlage für die OGS an den Grundschulen

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Das Gemeindeprüfungsamt hat es der Sendener Verwaltung auferlegt: Die Kommune muss die Beiträge für die offene Ganztagsschule selbst einkassieren – die Höhe regelt eine Satzung, die am Dienstag im Ausschuss für Schule, Sport und Kultur verabschiedet worden ist.

Donnerstag, 14.03.2013, 08:03 Uhr

Der Bürgermeister machte keinen Hehl daraus, dass sich die Sendener Verwaltung diese Aufgabe gerne erspart hätte. Doch die Gemeindeprüfungsanstalt hatte es ihr aufgeben, die Beiträge für Angebote der offenen Ganztagsschulen an Grundschulen zu erheben. Bisher hatten die Trägerverein das selbst übernommen. „Das hat jahrelang wunderbar funktioniert“, resümierte Alfred Holz .

Im Schul-Ausschuss wurde am Dienstagabend eine Satzung verabschiedet, die Teilnahmemodalitäten und die Höhe der Beiträge festlegt, die die Eltern je nach Einkommen zu zahlen haben. Bei Enthaltungen durch Grüne und FDP wurde die „Tarif“-Regelung angenommen, die sich an den Werten orientiert, die im Kreis Coesfeld für die Kindergartenbetreuung aufgestellt worden sind. Anneliese Pieper (Grüne) kritisierte indes, dass der monatliche Beitrag von zehn Euro bei einem Jahreseinkommen von 15 000 Euro schwerer aufzubringen sei als der Höchstsatz von 110 Euro bei einem Jahressalär von über 73 000 Euro.

Die Sozialstruktur der OGS-Familien möchte der Ausschuss zur nächsten Sitzung ermitteln lassen.

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