Marisa Bode arbeitet in Peru für den Artenschutz
Ehrenamt im Nebelwald

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Für die Freiwilligenorganisation „Weltwärts“ ist Marisa Bode ein Jahr lang in Peru im Einsatz. Sie hilft beim Schutz der seltenen Anden Springaffen. Für das Projekt sucht sie noch Spender und Sponsoren.

Freitag, 02.08.2013, 16:08 Uhr

Seit 2008 ziehen jährlich Tausende junge Menschen für den Freiwilligendienst „ Weltwärts “ nach Afrika, Asien und Südamerika, um sich ehrenamtlich in Entwicklungsprojekten zu engagieren. Zumeist helfen sie in Kinderheimen, Armenvierteln und Bildungszentren. Die Sendenerin Marisa Bode hat sich hingegen für eine andere, ganz ungewöhnliche ehrenamtliche Arbeit entschieden, die dem Schutz und dem Erhalt des Mono Tocón, des Anden Springaffen , dient.

„Es ist eine seltene Art, die nur in den Nebelwäldern der Region San Martin existiert“, berichtet die Sendenerin. Das Projekt in den peruanischen Nebelwäldern wird vom Bundesentwicklungsministerium anerkannt und von mehreren europäischen Zoos sowie internationalen Naturschutzorganisationen unterstützt.

„Ich wollte unbedingt ein Umweltprojekt machen“, betont die frischgebackene Abiturientin des Joseph-Haydn-Gymnasiums. „Ich bin die erste Freiwillige, die in diesem Projekt eingesetzt wird.“

Die Entscheidung der 18-Jährigen kommt nicht von ungefähr: „Ich habe bereits in der Sendener Agenda-Gruppe mitgearbeitet und war an einem Projekt des JHG beteiligt, das mit dem Sendener Agenda-Preis ausgezeichnet worden ist“, erklärt die 18-jährige, die nach dem Freiwilligen-Jahr bei „Weltwärts“ Umweltmanagement studieren möchte.

In Peru dürfte sie dazu ganz praktische Erfahrungen sammeln können: „Ich werde dort bei der Weiterentwicklung und dem Erhalt der Schutzgebiete helfen. Und ich soll die Studenten unterstützen, die das Verhalten der Tiere und die Entwicklung der Population erforschen“, umreißt Marisa Bode ihr vorläufiges Aufgabenprofil. Doch ihr Einsatz ragt über das eigentliche Naturschutzgebiet hinaus: „Wir werden zur Umweltbildung in die Schulen gehen und die Menschen in den kleinen Dörfer über das Projekt informieren“, sagt die ehrenamtliche Helferin. Das Bewusstsein der Dorfbewohner sei letztlich die Basis für den Erfolg des Artenschutzprojektes. Denn die selten gewordenen Anden Springaffen werden vor allem durch Waldrodungen und Bejagung gefährdet.

Marisa Bode arbeitet vom 25. August 2013 bis Ende August 2014 rein ehrenamtlich im Naturschutzprojekt „Mono Toco´n“

Für Unterbringung, Verpflegung und Reise fallen monatlich 600 Euro Kosten an, von denen das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 450 Euro trägt. Die restlichen 150 Euro monatlich muss Marisa Bode durch Spender und Sponsoren finanzieren. Auch das sei eine Aufgabe im Rahmen des Projektes, berichtet die Sendenerin.

Wer die ehrenamtliche Arbeit unterstützen möchte, kann eine Spende überweisen an: Welthaus Bielefeld e.V. auf das Konto 73338, BLZ: 48050161. Als Verwendungszweck ist anzugeben: Spende weltwärts 41303.

Die Spende ist steuerlich absetzbar.

Nähere Informationen erteilt Marisa Bode unter ✆ 0 25 97 / 69 09 36 sowie unter E-Mail: maisa @web.de.

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