Ausstellung eröffnet
Großartiger Kunstgenuss im Rathaus

Senden -

Noch bis Freitag dieser Woche kann in Senden jeder Gang ins Rathaus zu einem Kunstgenuss werden. Denn ein Blick in den großen und kleinen Ratssaal offenbart dem Besucher Einblicke in eine andere Welt.

Sonntag, 13.10.2013, 20:10 Uhr

Es ist wie ein Eintauchen in ein breites Spektrum von Farbe, Formen und Phantasien. In Schönes, Bizarres, Düsteres, Hässliches, Spielerisches, Fotorealistisches und Verträumtes. Zusammengefasst: in all das, was Sendener Bürgerinnen und Bürger, allesamt aus dem Kreis der „Kukis“ – der „Kunst- und Kulturinitiative Senden, in vielen Stunden Freizeit „unter Einsatz von viel Herzblut“ das Jahr über geschaffen haben.“

Schon die Eröffnung am Freitagabend konnte kaum alle Interessenten aufnehmen. So drückten neben Bürgermeister Alfred Holz auch die Kukis-Vorsitzende Iris Weintz ihre Freude über das zunehmende Vergnügen im Ort an Kunstaktivitäten in jeglicher Form aus: „Eine Lust, die seitdem die Friedenskapelle im Grünen Grund zur Heimat der Kukis geworden ist, mehr als 500 Menschen erfasst hat.“

Maler, Zeichner, Bildhauer, die unter Anleitung versierter Dozenten „Kunst-Stücke“ auf einem breiten stilistischen Spektrum erstellt haben, von denen in diesen Tagen wieder einmal eine kleine Auswahl zu bewundern ist. ‚Bewundern‘ ist richtig. Denn – ob es sich um liebenswürdig detailreiche Aquarelle von verschneiten Dörfern, Ölbilder maritimer Erinnerungen, verspielte Kollagen aus Wolle und Papier, großflächig beeindruckende Portraits, oder um geschliffenen Speckstein handelt, das Auge des Besuchers badet immer irgendwo und irgendwann in einem Ruhepol stiller Begeisterung. Ja selbst die sehr realistisch ausgeformten Torsen nötigen in ihren harten Formen Respekt ab.

Nun gab die Ausstellungs-Eröffnung den Kukis-Organisatoren Zeit und Chancen, neben all den Aquarellen, Ölbildern und Plastiken, auch der Gruppe „Tanz“ Chancen, deren Art der kunstvollen Körperbeherrschung vorzuführen. Das waren neben einer Step-Tanz-Formation vom TuS Hiltrup , vor allem die fantastisch gewandeten Bauchtänzerinnen Lydia Braun, Anita Kellnberg und Maike Kühnhenrich, die in rhythmisch abgestimmtem Einklang für Begeisterung sorgten. Und dies ohne auch nur einmal „Bauch zu zeigen“.

Ähnliche Begeisterung wird sich dem Besucher auch in der kommenden Woche beim Besuch der Sendener „Kunsthallen“ erschließen. Und eins ist sicher: auch ohne seherische Prognosen stellen zu wollen, auch ohne Auf- oder Ab-Wertung einzelner ‚Kunst-Stücke ’der umfangreichen Bilder- und Skulpturen-Schau, „Marilyn Monroe“ wird Jeden verzücken.

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