Betreuer berichten aus dem Ferienlager St. Laurentius:
Für „Appel und Ei“ ein Sofa eingetauscht

Senden -

35 Mädchen und Jungen aus Senden haben im hessischen Gersfeld ihre Zelte im Ferienlager St. Laurentius aufgeschlagen.

Mittwoch, 06.08.2014, 17:08 Uhr

14 Tage Spiel, Spaß und Spannung begannen am vergangenen Samstag für die 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des katholischen Zeltlagers St. Laurentius Senden. Den Reisesegen im Gepäck machte sich die fröhliche Truppe gegen 11 Uhr auf den Weg ins hessische Gersfeld , teilt das Betreuerteam mit. Am Zielort angekommen wurden sie von den vorausgefahrenen Betreuern gebührend in Empfang genommen: Frisch gebackener Kuchen aus der Konditorei des Betreuers „Törtchen“ und von den Eltern der Kinder sorgte von Beginn an für ausgelassene Stimmung.

Nachdem der Zeltplatz erkundet und die Zelte bezogen worden sind, bot eine Gruppenstunde am Abend die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen.

Der Sonntag begann mit Kreisspielen. Ob „Katz und Maus“ oder „Pärchen-Memory“, die Geschicklichkeitsspiele stellten jeden Einzelnen auf die Probe und stärkten den Zusammenhalt der Gruppe. Bei dem Spiel „The final Scream“ bewies Jungbetreuerin „P-Petra“ herausragende Qualitäten. Nach dem Mittagessen stand ein Fußballturnier auf dem Programm: Die Betreuer auf der einen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der anderen Seite lieferten sich ein packendes Duell und trennten sich 2:2 Unentschieden. Anschließend wurde in gemischten Mannschaften gespielt.

Am Abend eröffnete zum ersten Mal der Lagerladen, sodass leergefutterte Süßigkeiten-Vorräte wieder aufgefüllt werden konnten. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit wurde das traditionelle Lagerbanner gehisst. Dies gilt es in jeder Nacht gegen ungebetene Gäste zu verteidigen. Aus den vergangenen Jahren ist bekannt, dass sich Sendener auf den Weg machen, um das Banner zu stehlen, heißt es im Lagerbericht.

Am Montag wurde der Zeltplatz beim „Chaos-Spiel“ auf den Kopf gestellt. Vierstellige Zahlen, die auf dem gesamten Platz versteckt waren, mussten gefunden und die dazugehörigen Fragen und Aufgaben gelöst werden. Am Nachmittag erkundeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die nahe gelegene Ortschaft Gersfeld. Beim „Appel-und-Ei-Spiel“ klingelten die Kinder an den Haustüren der Dorfbewohner und tauschten einen Apfel und ein Ei gegen allerlei mehr oder weniger Nützliches. Das Gewinner-Team brachte sogar ein Sofa mit. Dienstag begann mit den traditionellen lagerolympischen Spielen. Dabei galt es in Kleingruppen unterschiedliche Disziplinen zu bewältigen: Beim „Apfel-Tauchen“, „Teebeutel-Schleudern“ oder „Wikinger-Kegeln“ entdeckte so mancher ein verborgenes Talent.

„Zum Bedauern aller Kinder und Betreuer sind wir in diesem Jahr ohne unseren Lagerältesten, Pastor Wilhelm Ausel, unterwegs. Wir senden ihm an dieser Stelle herzlichste Grüße“, heißt es abschließend.

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