Gemeinde vergibt Umweltpreis
Anerkennung für gute Vorbilder

Senden -

Der Chef im Rathaus lobte Vorbilder: „Es sind Bürger, die nachhaltig zur Gestaltung unseres Ortsbildes beitragen“, betonte Alfred Holz. Für besondere Grünpflege oder naturnahe Gärten wurde der Umweltpreis verliehen.

Freitag, 19.12.2014, 18:12 Uhr

Die Preisträger versammelten sich mit Vertretern der Jury, der Gemeinde und dem Sponsor Sparkasse zum Gruppenbild im DRK-Heim.
Die Preisträger versammelten sich mit Vertretern der Jury, der Gemeinde und dem Sponsor Sparkasse zum Gruppenbild im DRK-Heim. Foto: dre

Sieben Vorschläge gingen bei der Jury ein. Sieben Preise waren es auch, die Bürgermeister Alfred Holz und Rainer Tenholt , Filialdirektor der Sparkasse Westmünsterland, am Donnerstagabend im DRK-Heim vergaben. Der Umweltpreis der Gemeinde, der gemeinsam mit dem Ehrenamtspreis des Sendener Geldinstitutes verliehen wird, ging in diesem Jahr an Institutionen, Vereine und Einzelpersonen, die für die Pflege von Grünanlagen und Gärten ausgezeichnet wurden.

„Es sind Bürger, die nachhaltig zur Gestaltung unseres Ortsbildes beitragen“, betonte Holz. Die Gemeindemitglieder hätten Vorbildfunktion und sollten Ansporn für weitere Bürger sein, in ähnlicher Weise tätig zu werden, so der Bürgermeister.

Der erste Preis ging an Gertraud Lütkemeyer. Ende der 80-er Jahre hat die Sendenerin ihren eigenen Garten in eine naturnahe Oase umgestaltet. Durch das Anlegen eines Teiches sowie das Bereitstellen von Nistmöglichkeiten für verschiedenste Vogelarten und die Eröffnung eines Insektenhotels habe sie neue Lebensräume für die Tierwelt geschaffen, hieß es in der Begründung der Jury, bestehend aus den Vorsitzenden der Heimatvereine sowie Rolf Wiederkehr, Vorsitzender des Umweltausschusses.

Rudolf Overbeck wurde mit dem Sonderpreis ausgezeichnet. Seit Jahren pflegt Overbeck das Gelände rund um den Spieker in Ottmarsbocholt. „Sie halten den Bereich sauber und kümmern sich ganz uneigennützig um Gestaltung und Pflege“, stellte Holz heraus. Man könne sich ein Beispiel daran nehmen, was Overbeck in unmittelbarer Nachbarschaft über Jahre hinweg leiste, ergänzte der Rathaus-Chef.

Mit der Wildblumenwiese und dem Insektenhotel leisten, nach Aussagen der Jury, auch die Gartenfreunde Senden e. V. einen vorbildlichen Beitrag mit Breitenwirkung und Nachhaltigkeitsfaktor für den Natur- und Umweltschutz.

Der KAB Ortsverein Senden wurde für die jährliche Reinigung der Allee sowie die Säuberung der Rad- und Wanderwege am Kanal zwischen Tomberger Brücke und Stever-Düker ausgezeichnet.

Zudem setzen die Landfrauen aus Bösensell und Ottmarsbocholt seit Jahren ein Zeichen für den Umweltschutz: Für die Pflege des Bösenseller Dorfplatzes sowie das Engagement am Kreisverkehr Dorfstraße/Venner Straße wurden beide Gruppen mit dem Umweltpreis der Gemeinde belohnt.

Auch die Karnevalsecke Heide wurde für ihren vorbildlichen Einsatz am Kreisverkehr Ascheberger Straße/Heide geehrt.

Umweltpreis könnte erweitert werden

Im Zuge des demografischen Wandels gehen Überlegungen der Gemeindeverwaltung dahin, den Umweltpreis weiter zu öffnen, indem beispielsweise der Name umgewandelt wird. „Der Preis könnte auch Bürger- oder Engagementpreis heißen“, so Jörg Säckl vom Fachbereich Finanzen und Wirtschaftsförderung, der auch den Umweltausschuss begleitet. Der Umweltausschuss der Gemeinde wird sich Anfang Februar mit dieser Thematik befassen.

Es sind Bürger, die nachhaltig zur Gestaltung unseres Ortsbildes beitragen.

Bürgermeister Alfred Holz
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