Neben der Deutschen Glasfaser will auch HeLiNET Dienste anbieten:
Hand in Hand für schnelles Internet

Senden -

Wenn die vorgegebenen Anschlussquoten für die Breitbandversorgung erfüllt werden, können die Internetkunden gleich zwischen zwei Anbietern wählen. Denn neben der Deutschen Glasfaser will auch HeLiNET als Provider in Senden aktiv werden.

Montag, 19.01.2015, 19:01 Uhr

Gemeinsam für die Breitbandversorgung: Christiane Hellmich (vorne, v.l.), Ralf Schütte (beide HeLiNET), René Fuchs und Tanja Oenning (beide Deutsche Glasfaser) sowie (hinten, v.l.) Bürgermeister Alfred Holz, Sebastian Täger und Dietmar Rotering.
Gemeinsam für die Breitbandversorgung: Christiane Hellmich (vorne, v.l.), Ralf Schütte (beide HeLiNET), René Fuchs und Tanja Oenning (beide Deutsche Glasfaser) sowie (hinten, v.l.) Bürgermeister Alfred Holz, Sebastian Täger und Dietmar Rotering. Foto: sff

Glasfaser für Senden“: Seit Wochen ist das Zukunftsprojekt im Gespräch. Jetzt endlich wird die sogenannte Nachfragebündelung konkret: Gemeinsam mit den Gebührenbescheiden gibt die Gemeinde Senden in dieser Woche Info-Blätter über die Breitbandversorgung in die Post. Ab 3. Februar (Dienstag) können sich potenzielle Kunden per Unterschrift verbindlich für einen Anschluss vormerken lassen – entweder am Infoabend in der Steverhalle, der um 18 Uhr beginnt, oder via online-Formular. Dabei müssen die künftigen Kunden nicht mehr zwingend auf die Dienste der Deutschen Glasfaser GmbH zugreifen. Denn mit dem Telekommunikationsunternehmen „HeLiNET“ steht sogleich ein zweiter Anbieter für Internet-Dienste zur Wahl.

Dabei ziehen beide Unternehmen an einem Strang, wie Ralf Schütte , Geschäftsführer der HeLiNET, und Rene´ Fuchs , Projektmanager der Deutschen Glasfaser, betonten. Gemeinsam wollen sie 40 Prozent der Haushalte und 50 Prozent der Unternehmen im Gewerbegebiet Senden-Süd für einen Glasfaseranschluss gewinnen.

Nur dann, wenn diese Quoten erfüllt werden, kann das Netzt wirtschaftlich betrieben und das Projekt verwirklicht werden, machte René Fuchs deutlich. Denn die Deutsche Glasfaser muss rund fünf Millionen Euro investieren, um die technischen Voraussetzungen für die Breitbandversorgung in Senden zu schaffen und das Netz zu betreiben. Erst dann kann auch die HeLiNET als Mitbewerber für online-Dienste einsteigen. Als Gegenleistung zahlt das Unternehmen der Deutschen Glasfaser „Miete“ für die Mitbenutzung des Netzes und beteiligt sich so an den Investitionskosten.

Deutsche Glasfaser und Mitbewerber HelLiNET wollen ihre Produkte am 3. und am 26. Februar bei Infoabenden in der Steverhalle vorstellen und parallel dazu in die Werbung einsteigen.

Laut HeLiNET Geschäftsführer Ralf Schütte ist beispielsweise „ein kleines City-WLAN möglich mit Hotspot, der Kunden an sieben Tagen der Woche rund um die Uhr und Gästen 30 Minuten kostenlos zur Verfügung steht“. Auch Kombi-Pakete mit Mobilfunk seien eine Option.

„Das sind Effekte, die wir uns für Senden erhofft haben, weil sie für zusätzliche Aufenthaltsqualität sorgen“, sagte Alfred Holz. Gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Sebastian Täger und Breitbandkoordinator Dietmar Rotering wirbt der Bürgermeister dafür, dass alle Fürsprecher aktiv „über den Gartenzaun“ für das Zukunftsprojekt Breitbandversorgung werben.

Wenn die Quote erfüllt wird, kann das schnelle Internet noch in diesem Jahr im Ortsteil Senden verwirklicht werden, hofft René Fuchs. Bei entsprechender Nachfrage könnten dann zunächst Bösensell und schließlich Ottmarsbocholt folgen.

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