Sozialausschuss erhöht Zuschuss für Ökumenischen Jugendtreff:
Mehr Geld für die Jugendarbeit

Senden -

Tariferhöhungen, allgemeine Verteuerungen und Zulagen für die „Aufsuchende Arbeit“ haben ein Loch in den Haushalt des Ökumenischen Jugendtreffs gerissen. Deshalb sprach sich der Sozialausschuss für eine Erhöhung der Zuwendungen um 7700 Euro aus.

Montag, 16.02.2015, 13:02 Uhr

Der von der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde gemeinsam getragene Verein Ökumenische Jugendtreff wird in diesem Jahr einen um 7700 Euro höheren Zuschuss der politischen Gemeinde erhalten. Der Sozialausschuss entsprach damit einem Antrag des gemeinnützigen Vereins, der seit rund zehn Jahren die Verantwortung für die gesamte offene Jugendarbeit in der Gemeinde trägt.

Bislang lagen die Zuwendungen aus dem Gemeindehaushalt immer konstant bei 145 000 Euro pro Jahr. Sie waren praktisch noch nie angehoben worden.

Infolge von Tariferhöhungen und allgemeiner Verteuerungen war es in den letzten Jahren bereits zu einem Defizit gekommen, das der Ökumenische Jugendtreff aber noch mit Eigenmitteln ausgleichen konnte. Aktuell ist es zu weiteren Ausgabensteigerungen gekommen, weil den pädagogischen Mitarbeitern im Rahmen der „Aufsuchenden Arbeit“ die ihnen tariflich zustehenden Nachtarbeitszuschläge gezahlt werden. Aus diesen Gründen wird im neuen Haushalt nunmehr eine Summe von 152 700 Euro bereitgestellt.

Die vom „Ökumenischen Jugendtreff“ ab 2016 erbetene „dynamische Anpassung“ soll es nur unter der Voraussetzung geben, dass den Politikern jährlich stets ein Verwendungsnachweis vorgelegt wird, hieß es im Sozialausschuss.

Anneliese Pieper (Grüne) warf die Frage der Gleichbehandlung mit anderen Trägern von Jugendarbeit auf, wo kein Ausgleich für Kostensteigerungen gewährt werde. Im Zuge dieser Diskussion kam der Ausschuss zu dem Schluss, dass nur gleich gelagerte Strukturen miteinander verglichen werden dürften. Offene Jugendarbeit werde in Senden eben nur von dieser Einrichtung geleistet. „Somit wird kein anderer Verein ausgegrenzt“, konstatierte Rolf Laukemper (CDU).

Neben der Förderung durch die politische Gemeinde finanziert sich der Ökumenische Jugendtreff durch Zuwendungen der beiden Kirchen und des Kreises Coesfeld. Dort wurden schon in der Vergangenheit kontinuierliche Inflations-Anpassungen vorgenommen.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3079269?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F166%2F4849172%2F4849183%2F
Großfeuer am FMO: Ursache bislang unklar
Die betroffenen Fahrzeuge auf den Ebenen 1 und 2 verbrannten bis zur Unkenntlichkeit. Insgesamt waren 72 Autos betroffen.
Nachrichten-Ticker