Überzeugende Premiere in Bösensell
Gefühls-Chaos im „Wilden Eber“

Bösensell -

Die Laienspieler aus Bösensell überzeugten bei der Premiere ihre neuesten Stücks nicht nur als Darsteller, sie bewiesen auch bei der Ausstattung und der Wahl der Komödie ein glückliches Händchen.

Montag, 09.03.2015, 15:03 Uhr

Glänzende Leistungen brachten die Darsteller der Laienspielschar Bösensell bei der turbulenten Inszenierung auf die Bühne der Gaststätte Temme.
Glänzende Leistungen brachten die Darsteller der Laienspielschar Bösensell bei der turbulenten Inszenierung auf die Bühne der Gaststätte Temme. Foto: cw

Amouröse Verwicklung im „Wilden Eber“: In der Gastwirtschaft mit Pension führt Libbet Antemann (Carolin Hüls ) ein strenges Regiment. Ihr Bruder Giärd (Karl-Heinz Füßner) kann seinen freien Tag, er ist Vertreter für Damenunterwäsche, gar nicht richtig genießen: Ständig hat Libbet Aufträge für ihn. Giärd allerdings macht es sich mit seinem Freund Silvester Minnebusch ( Jürgen Kunkel ) und dem überkorrekten Beamten Fennand Voßkuhl (Hubert Reher) lieber mit einem Bier gemütlich . . .  Die Handlung wird aber noch ziemlich turbulent. Gelungene Premiere feierte das plattdeutsche Theater am Samstagnachmittag.

Giärd und Silvester pflegen seit 20 Jahren eine richtige Männerfreundschaft. So waren sie damals auch gemeinsam im Italien-Urlaub. Plötzlich taucht die junge Italienerin Isabella del Saliba ( Christa Offermann ) im beschaulichen Baisensell auf – und versetzt die Männer im Ort ganz schön in Aufregung. Mattes (Martin Niehoff), Libbets Neffe, verliebt sich Hals über Kopf in Isabella.

Allerdings ist er bereits mit Marlene Minnebusch (Sigrid Zeller), der Tochter des Bäckers Silvester, verlobt. Marlene hat das Temperament ihrer Mutter Sefa (Cilly Brüggemann) geerbt und wäscht Mattes mächtig den Kopf.

Den Streit zwischen den beiden Verlobten möchte Hannes Kummer (Markus Vornholt), Gast im „wilden Eber“, gern für sich nutzen und macht Marlene Avancen. Währenddessen befürchten Giärd und Silvester, dass einer von ihnen der Vater von Isabella sein könnte. Als ihre Mutter Felicitas del Saliba (Pamela Eckrodt) auch noch von Sizilien nach Baisensell reist, ist das Chaos perfekt.

Bösenseller Laienspieler feiern Premiere

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  • Amouröse Verwicklungen einer turbulenten Komödie: Die Inszenierung der Bösenseller Laienspieler unterhält und liefert überzeugende Leistungen der Darsteller. Foto: cw
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Ob es am Schluss für alle ein Happy End gibt, zeigt die Laienspielschar Bösensell bis Ende März noch fünf Mal auf der Bühne bei „Temme“. Die zehn Darsteller des Schwanks unterhielten die rund 115 Gäste die gesamten drei Akte. Sowohl die unterschiedlichen Handlungsstränge als auch die Leistung der Laiendarsteller überzeugten.

Christa Offermann und Pamela Eckrodt spielten die Italienerinnen und hatten somit in diesem Jahr keine plattdeutschen Rollen. Die besondere Aufgabe bestand für sie darin, den italienischen Akzent und einige eingestreute Vokabeln zu lernen. Dies ist ihnen gut gelungen. Carolin Hüls, die Darstellerin der Wirtin Libbet, und Cilly Brüggemann als Sefa Minnebusch, die rabiate Ehefrau von Silvester, waren mit ihrem Temperament die Publikumslieblinge. Ihr gemeinsamer Schlusssatz sorgte für viel Applaus.

Karl-Heinz Füßner und Jürgen Kunkel, die Spieler der in Aufregung versetzten früheren Italien-Urlauber, überzeugten mit ihrer Verwandlungsfähigkeit und frechen Sprüchen.

„Die Premiere war sehr gut besucht“, resümierte Regisseur Heinz Vogelsang. „Wir freuen uns, dass der Familiennachmittag mit gemeinsamer Kaffeepause so gut angenommen wird.“

► Für die kommende Spieltermine am 15., 21., 22., 27. und 28. März sind noch Restkarten bei Jürgen Kunkel, Telefon 0 25 36/1347, verfügbar. Verkauf und Bestellung der Karten erfolgt jeweils mittwochs, donnerstags und freitags.

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