KFD und Gleichstellungsbeauftragte kooperieren
Lobby für gleiche Bezahlung

Senden -

Die Frauengemeinschaften aller Ortsteile sehen sich als Lobby für Frauenrechte. Gemeinsam mit der Gleichstellungsauftragten pochen sie auf gleiche Bezahlung – unabhängig vom Geschlecht.

Donnerstag, 12.03.2015, 22:03 Uhr

Auf gleiche Bezahlung pochen die Vertreterinnen der Frauengemeinschaften St. Laurentius, St. Urban und St. Johannes mit der Gleichstellungsbeauftragten Susanne Espenhahn .
Auf gleiche Bezahlung pochen die Vertreterinnen der Frauengemeinschaften St. Laurentius, St. Urban und St. Johannes mit der Gleichstellungsbeauftragten Susanne Espenhahn . Foto: di

Das Jahr für Frauen ist länger. Sie müssen 79 Kalendertage dranhängen, um dasselbe Geld mit nach Hause zu bringen wie ihre männlichen Kollegen. Beim durchschnittlichen Bruttoverdienst für Männer und Frauen klafft weiterhin eine Lücke von 22. Prozent. Bis zum „Equal Pay Day“ am 20. März (Freitag), dem Tag des gleichen Einkommens, müssen Frauen ranklotzen, um mit den Männern gleichzuziehen. Je früher der Tag im Jahr liegt, desto mehr hat sich die Arbeit für die Gleichberechtigung gelohnt.

Bei dieser Aufgabe legt sich die katholische Frauengemeinschaft Deutschland (KFD) mit ins Zeug. In Senden ziehen Frauengemeinschaften und die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Senden, Susanne Espenhahn , seit drei Jahren bei diesem Thema an einem Strang. Erstmals sind nun die Frauengemeinschaften aller Ortsteile mit im Boot.

Klares Selbstverständnis: Die Frauengemeinschaften sehen sich als Lobby , um für die Belange ihrer Geschlechtsgenossinnen zu kämpfen. „Nicht nur Kaffee trinken und beten“, bringt Marianne Wieland vom Leitungsteam der KFD St. Laurentius das politische Engagement auf den Punkt. Die Frauen hoffen auf viele Besucher und Besucherinnen.

Gerade junge Frauen sollen sensibilisiert werden. Denn oftmals begnügen sie sich mit Mini-Jobs, die sich aber schmälernd auf die Rente auswirken.

Auf die gleiche Bezahlung zu pochen, dies verlange viel Mut. „Wir wollen dabei den Rücken stärken“, so die Vertreterinnen der KFD.

► Zum „Dinner in Red“ laden die Frauengemeinschaft St. Laurentius, St. Urban und St. Johannes sowie die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Senden zu Freitag (20. März) ins katholische Pfarrheim in Senden ein. Beginn ist um 18.30 Uhr mit einem Begrüßungstrunk. Die Teilnahme ist kostenlos.

► Ein Impulsreferat hält ab 19 Uhr Karin Hartmann, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt. Sie widmet sich dem Thema Lohnunterschiede und die Auswirkungen auf die Rente sowie Qualifizierung.

► Serviert werden Köstlichkeiten in rot.

► Anmeldung unter 0 25 97/1896 (marianne.wieland@t-online.de); Hertha Tschernay, 0 25 98/1588 und Marlies Ueding, 0 25 36/6925.

Nicht nur Kaffee trinken und Beten.

Marianne Wieland sieht die KFD auch als Lobby für die Frauen-Rechte
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