Laienspielschar Bösensell
Euphorie der Zuschauer überträgt sich auf Darsteller

Bösensell -

Die Zuschauerzahl sei im Vergleich zu den Vorjahren nochmals deutlich gestiegen. Deshalb zieht Erik Blödow, Vorsitzender der Laienspieler, eine positive Bilanz der Saison, die gerade zu Ende ging. Nicht nur die Zahlen stimmten, auch die Spielfreude werde vom Lob der Zuschauer angefacht.

Montag, 13.04.2015, 18:04 Uhr

Mit Applaus belohnt wurden die Darsteller, die sich mit einer intensiven Probenzeit auf die Aufführungen auf der Temme-Bühne vorbereitet haben.
Mit Applaus belohnt wurden die Darsteller, die sich mit einer intensiven Probenzeit auf die Aufführungen auf der Temme-Bühne vorbereitet haben. Foto: cw

Erfolgsgeschichte im „Wilden Eber“: Die Laienspielschar Bösensell hat am Wochenende die Spielsaison mit zwei gelungenen Auftritten beendet. Sehr erfolgreich sei die Saison gewesen, sagt Erik Blödow , Vorsitzender der Laienspieler. Im Vorverkauf waren bereits 90 Prozent der Karten für die sieben Vorstellung verkauft worden. „Das ist ein sehr großer Vertrauensbeweis“, fasste Blödow am letzten Spielwochenende zusammen. Die Zuschauerzahl sei im Vergleich zu den Vorjahren nochmals deutlich gestiegen.

„Wir bekommen viel Lob nach den Aufführungen. Diese Euphorie überträgt sich auf die Spieler“, erklärt Blödow. Auch die Zuschauer nehmen diese Spielfreude deutlich wahr: Situationskomik und langanhaltender Applaus gibt es bei jedem Auftritt.

Das diesjährige moderne Stück „Twe Mannslü spielt Dame“ beinhaltete eine Verwandlungsgeschichte. Die Herren Giärd Antemann (Karl-Heinz Flüßner) und Silvester Minnebusch (Jürgen Kunkel) verkleideten sich während des zweiten Aktes als zwei Damen, um nicht erkannt zu werden.

Die Zuschauer im Saal „Temme“ erkannten die beiden Darsteller natürlich und lachten lauthals. „Der Plattdeutsch-Trend hält seit Jahren an“, sagt Vorsitzender Blödow. Nicht nur an Grundschulen ist die Mundart wieder beliebt. Auch die Laienspieler in Bösensell können aktuell nicht über ausbleibenden Nachwuchs klagen. „Neue Spieler sind jederzeit bei uns willkommen“, betont Blödow trotzdem. Nicht alle Darsteller könnten von Beginn an Plattdeutsch sprechen. Mit ein wenig Übung und Fleiß wäre es, zusammen mit der korrekten Aussprache, gut zu lernen.

„Der Zusammenhalt unter den Generationen ist bei uns sehr gut“, kann Blödow berichten. So unterschiedlich die Altersverteilung auf der Bühne ist, so unterschiedlich sind auch die Zuschauer: Vereine, Klubs und Gruppen, jüngere und ältere Gäste bestimmen das Bild.

Viele Stammgäste besuchen die Laienspieler in jedem Jahr. Vier Monate Vorbereitungs- und Probenzeit haben sich gelohnt: Die sieben Aufführungen der Laienspielschar Bösensell waren ein voller Erfolg. Langanhaltender Applaus verabschiedete die Spieler am Samstagabend für dieses Jahr von der Temme-Bühne.

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