Kanalufer ist bei Sendens Jugend beliebt:
Planschen, Chillen, Freunde treffen

Senden -

Die ungezwungene Atmosphäre und die Freiheit am Sendener Kanalufer wird von vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen geschätzt: Freunde treffen und Badespaß zum Nulltarif.

Donnerstag, 02.07.2015, 16:07 Uhr

Ungestörte Entspannung suchen Jugendliche und junge Erwachsene am Sendener Kanalufer beim Chillen, Planschen und Bötchen fahren.
Ungestörte Entspannung suchen Jugendliche und junge Erwachsene am Sendener Kanalufer beim Chillen, Planschen und Bötchen fahren. Foto: sff

Über dem Kanalufer brütet hochsommerliche Hitze. Drüben, am Wendebecken , haben drei Mädchen ihre Decke ausgebreitet, hocken entspannt im Schatten eines Baumes und haben einander „Wichtiges“ zu erzählen. Wenige Meter entfernt springt ein Junge in das Erfrischung versprechende Nass. Und auch auf der ortszugewandten Seite des Kanals herrscht Ferienstimmung: Zwei junge Männer in einem Schlauchboot lassen sich genüsslich treiben. Auf dem Grünstreifen vor der Wohnanlage „Liesert“ brutzeln derweil Sonnenhungrige in der Bruthitze. Von irgendwo her pocht Musik aus einem Ghettoblaster.

Entspannte Urlaubsatmosphäre – pur: Dieser äußere Eindruck bestätigt sich auch im Gespräch mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die zum Teil schon seit Jahren das Sendener Kanalufer an Sommertagen nutzen und schätzen. „Das Cabrio ist mir persönlich zu teuer. Es ist schön, hier auf dem Rasen zu liegen und die Sonne zu genießen“, sagt Marion Wittenbreder (21). „Hier sind vor allem junge Leute. Und man trifft Bekannte“, ergänzt der neben ihr liegende, ebenfalls 21-jährige Carlo Baum. Stress mit Anwohnern? „Nein“, entgegnet Marion Wittenbreder, „haben wir persönlich noch nicht gehabt. Und wenn sich jemand über zu laute Musik beschwert, macht man die eben leiser.“

Ähnlich sehen das auch die beiden Studenten Felix Stutenkemper und Kai Schewe : „Man zahlt hier kein Geld und ist zeitlich nicht begrenzt wie in einem Bad.“ Außerdem eigne sich der Kanalbereich gut als Treffpunkt, weil er von den westlichen und östlichen Wohngebieten in etwa gleich weit entfernt sei. „Es kommen hier Leute vorbei – das ist schon gut“, nickt Kai Schewe.

Doch nicht nur Jugendliche aus Senden schätzen die ungezwungene Atmosphäre am Kanal. Alessia Krause (17) kommt aus Bösensell und hat sich mit dem Dülmener Nico Wulfes (19) hier getroffen: „Wir wollen nur ein bisschen locker entspannen und chillen. Und es kostet nichts“, fasst Nico Wulfes die Vorzüge zusammen.

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