Regeln am Sendener Kanalufer:
Schwimmen und Bötchen fahren geduldet: Rücksichtnahme und Vorsicht geboten

Wasser- und Schifffahrtsamt und Ordnungsamt haben grundsätzlich keine Einwände gegen den Badebetrieb am Kanalufer – wenn Sicherheit und Ordnung gewahrt bleiben.

Donnerstag, 02.07.2015, 16:07 Uhr

„Der Dortmund-Ems-Kanal ist eine Bundeswasserstraße. Schwimmen, Baden oder mit einem Boot fahren, werden geduldet. Der Schiffsverkehr hat allerdings Vorrang. Alle anderen müssen sich dementsprechend Verhalten“, sagt Ulrich Wiching , Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) in Rheine. Gleichwohl müssten sich auch Sportbootfahrer rücksichtsvoll gegenüber „Badegästen“ am Kanal verhalten. Sie dürften beispielsweise nur mit Vorsicht in das Sendener Wendebecken hineinfahren.

„Zu Beschwerden wegen Ruhestörungen am Kanal kommt es abends, aber auch immer wieder mal tagsüber. Bisher ist aber noch nie etwas Massives aufgetreten“, sagt Holger Bothuer , Sachgebietsleiter Ordnung bei der Gemeinde Senden. „Wir haben den Bereich aber im Blick“. Ab 22 Uhr sei auf jeden Fall die rechtlich vorgeschriebene Nachtruhe einzuhalten. Am Tage sei das Ordnungsamt Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger, abends die Polizei. Auch der gemeindliche Sicherheitsdienst schaue stichprobenartig nach dem Rechten. Es sei nichts dagegen einzuwenden, dass Jugendliche das Kanalufer nutzen, solange sie berücksichtigen, „dass es auch Leute gibt, die ruhig in ihrem Garten sitzen wollen“, appelliert Holger Bothuer.

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