Gemeinde Senden lobt Umweltpreis 2015 aus:
Achtung: Klima in Gefahr

Senden -

Die Gemeinde Senden sucht Bewerber und Vorschläge für den Umweltpreis 2015. In diesem Jahr geht es in erster Linie um Initiativen und Aktionen zur Einsparung des klimaschädlichen Kohlendioxid.

Freitag, 31.07.2015, 15:07 Uhr

Mit dem Qualm der Auspuffrohre werden neben dem sichtbaren Wasserdampf auch klimaschädliche Gase wie Kohlendioxid und Stickoxide in die Umwelt geblasen.
Mit dem Qualm der Auspuffrohre werden neben dem sichtbaren Wasserdampf auch klimaschädliche Gase wie Kohlendioxid und Stickoxide in die Umwelt geblasen. Foto: colourbox.com

Man sieht es nicht. Man riecht es nicht. Man schmeckt es nicht. Und trotzdem ist Kohlendioxid (CO) – wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge – zu etwa 50 Prozent verantwortlich für den Klimawandel. Denn das unscheinbare Gas entsteht täglich in gigantischen Mengen durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Gas – beim Autofahren, Heizen und bei der Stromerzeugung in konventionellen Kraftwerken. Doch jeder Einzelne kann durch bewusstes Handeln Kohlendioxid einsparen und damit konkret einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Solch vorbildliches Verhalten möchte die Gemeinde Senden mit ihrem Umweltpreis 2015 belohnen und fördern. Insgesamt 1000 Euro stehen dazu zur Verfügung. Dieser Betrag wird von der hiesigen Sparkasse gesponsert.

„Der Umweltpreis wird an Bürgerinnen und Bürger vergeben, die in ihrem privaten Bereich das umweltschädliche Treibhausgas einsparen. Dazu gibt es im Alltag eine Menge Möglichkeiten“, sagt Jörg Säckl, der bei der Gemeinde Bewerbungen und Vorschläge für den Umweltpreis entgegennimmt.

Gesucht werden Menschen, die zum Beispiel ganz bewusst und konsequent auf Autofahrten verzichten und stattdessen den Öffentlichen Personen Nahverkehr sowie das Fahrrad nutzen. Aussicht auf Belohnung im Rahmen des Umweltpreises haben auch diejenigen, die umfangreich im Haushalt Energie einsparen – durch den Einsatz von energieeffizienter Technik, den Einsatz alternativer Energie oder den Verzicht auf energiefressendes Konsumverhalten.

Wie effizient umweltbewusstes Verhalten im Alltag sein kann, macht Säckl an zwei Beispielen deutlich: Fährt jemand täglich mit dem Rad zur Arbeit, erspart er bei rund 100 Kilometern gefahrener Strecke der Atmosphäre 250 Kilogramm Kohlendioxid. Ersetzt jemand nur fünf 60-Watt-Glühbirnen durch Energiespar- oder LED-Lampen kommen je nach Lampentyp und Nutzungsdauer schnell 100 Kilogramm Kohlendioxideinsparung zusammen.

Neben Initiativen zur CO-Einsparung können auch andere Aktionen zum Umweltschutz, zum Landschafts- und Artenschutz sowie zur Umweltbildung im Rahmen des Umweltpreises 2015 belohnt werden.

Neben Einzelpersonen können auch Vereine und andere Gruppen am Umwelt-Wettbewerb teilnehmen. Ausgeschlossen sind Maßnahmen, die ausschließlich beruflichen oder dienstlichen Zwecken dienen.

► Alle eingegangenen Vorschläge werden durch die Gemeindeverwaltung vorgeprüft. Über die Vergabe des Umweltpreises – der auch in mehre Einzelpreise gesplittet werden kann – entscheidet eine Jury. Bewerbungen und Vorschläge für den Umweltpreis 2015 nimmt bei der Gemeinde Senden Jörg Säckl entgegen, ✆ 0 25 97 / 699-209 oder E-Mail: j.saeckl@senden-westfalen.de.

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