Ökumenische Kirchennacht
Neue Perspektive im vertrauten Raum

Bösensell -

Auf einem Barhocker oder einem Sitzkissen statt in einer Kirchenbank zu sitzen, öffnet eine andere Perspektive auf den vertrauten Kirchenraum. So empfanden es Besucher in Bösensell.

Sonntag, 01.11.2015, 14:11 Uhr

Die Firmanden sammelten während der ökumenischen Kirchennacht Wünsche und ließen sie Teil einer großen Collage werden.
Die Firmanden sammelten während der ökumenischen Kirchennacht Wünsche und ließen sie Teil einer großen Collage werden. Foto: blo

Zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt läuteten die Glocken der St. Johanneskirche in Bösensell am Freitag gegen 20 Uhr und luden zur Ökumenischen Kirchennacht ein. Zwei Stunden lang stand die Kirche offen und bot Gelegenheit, den Kirchenraum neu und anders zu entdecken. „Eine Kirche öffnet ihr (Ihr) Herz!“ – unter diesem Motto konnten die Besucher die verschiedenen Angebote auf sich wirken lassen.

„Öffnen kann man sich mit allen Sinnen“, griff Pfarrer Konrad Wächter das Thema der Ökumenischen Kirchennacht auf. Das facettenreiche Angebot sollte nämlich auf alle Sinne zielen: So standen in der Kirche verschiedene Sitzgelegenheiten vom Schaukelstuhl über Sitzsäcke bis hin zum Barhocker, um die Leute dazu zu animieren, eine andere Haltung einzunehmen und den Kirchenraum aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Der Abend biete die Möglichkeit, „etwas Neues zu entdecken in einem selbst, im Mitmenschen oder in der Kirche“, betonte Pfarrer Konrad Wächter.

Die Konfirmanden luden ein, ein Herz aus Salzteig zu formen und es als Andenken mit nach Hause zu nehmen oder zu verschenken. Bei der Station der Firmanden konnte man Wünsche für die Gemeinde formulieren, aus denen im Laufe des Abends eine große Collage aus den aufgeschriebenen Wünschen entstehen sollte.

Zur musikalischen Gestaltung trugen eine Barockmusik-Gruppe unter der Leitung von Renate Breilmann und der Jugendchor „StimmEcht“ bei. Gelegenheit zu Ruhe und Gebet bot die Bildbetrachtung in der Turmkapelle. Außerdem schaute Interessenten in der Sakristei hinter die Kulissen und nahmen Gewänder und liturgische Gefäße genauer unter die Lupe.

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