Luzia Zipperle bei der KuKIS
Kunst ist „wie die Luft zum Atmen“

Senden -

Faszinierende handwerkliche Technik und immer neue Themen – das prägt die künstlerische Arbeit von Luzia Zipperle.

Montag, 09.11.2015, 10:11 Uhr

Zur Ausstellungseröffnung der Malerin Luzia Zipperle kamen auch der Sendener Maler Hans Bendig (v.l.), Kukis-Vorsitzende Iris Weintz und der Musiker Hans-Peter Päßler.
Zur Ausstellungseröffnung der Malerin Luzia Zipperle kamen auch der Sendener Maler Hans Bendig (v.l.), Kukis-Vorsitzende Iris Weintz und der Musiker Hans-Peter Päßler. Foto: dk

Technik und Themen beeindrucken: Auf Einladung der Kunst- und Kulturinitiative ( KuKiS ) Senden zeigt seit Sonntag die Nottulner Malerin Luzia Zipperle eine Einzelausstellung ihrer Bilder. Zipperle entdeckte erst 2007, also relativ spät, ihre Neigung zur darstellenden Kunst, die sie fortan nicht mehr los ließ. An der Hamburger Akademie für Fernstudien belegte sie mit Erfolg den Fachbereich „Kreative Malschule“. Das gab ihr den Mut, weitere Workshops bei Dirk Dzimirski in Bocholt, bei Gabriele Musebrink in Essen und bei Astrid Volquardsen in Hamburg zu besuchen. Wo sie eine Vielzahl von Mal-, Farb- und Collage-Techniken erlernte. Diese Kenntnisse – gepaart von einer unglaublichen Leidenschaft und Schaffenskraft verschafften der Nottulner Malerin breite Anerkennung in der Fachwelt und beim interessierten Publikum.

Aber Luzia Zipperle selbst hat – um ihr malerisches Vermögen voll auszuschöpfen – längst mehrfach ihre Stilrichtungen verändert und verbessert. Das zeigen auch ihre Bilder in der Friedenskapelle. Neben geradezu filigraner Darstellung realistischer Porträts von Menschen und Tieren, Landschaften und Stillleben, offenbart die Künstlerin einen ausgeprägten Drang zur Abstraktion. Diese beeindruckend farbkräftigen, trotz plakativer Form, reliefartigen Werke, schuf Luzia Zipperle mit Gründen von Marmormehl, Kalk und Pigmenten.

Zur Eröffnung ihrer Ausstellung versicherte sie vor zumeist fachlich versiertem Publikum: „Sobald ich meine Pinsel oder Pastellkreide in Händen halte, tauche ich ab in die Welt der Farben und Formen. Dinge, die zu meinem Sein gehören wie das Atmen zum Leben.“ Dann forderte sie Besucher schlicht auf: „Führen Sie den Dialog mit meinen Bildern – oder auch mit mir.“ Gespräche, die sich lohnen müssten.

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