Förderer des Denkmalschutzes in Senden:
Engagierte Werbung fürs Schloss

Senden -

68 Spender und Förderer des Denkmalschutzes haben sich am Samstag über den Zustand und die Restaurierung von Schloss Senden vor Ort informiert. Der Verein Schloss Senden konnte durch Engagement und Kompetenz punkten.

Sonntag, 17.04.2016, 15:04 Uhr

Mit umfangreichen Informationen über die Schlossgeschichte und den Stand der Restaurierung versorgten Dr. Martina Fleßner (gr. Foto 3.v.r.), Dr. Franz Waldmann und Architektin Andrea Huesmann die Förderer des Denkmalschutzes.
Mit umfangreichen Informationen über die Schlossgeschichte und den Stand der Restaurierung versorgten Dr. Martina Fleßner (gr. Foto 3.v.r.), Dr. Franz Waldmann und Architektin Andrea Huesmann die Förderer des Denkmalschutzes. Foto: sff

Angeregt staunend und zugleich mit besorgten Blicken besichtigten am Samstag 68 Spender und Förderer des Denkmalschutzes Schloss Senden . Denn angesichts der Schäden wurde den Gästen sehr schnell deutlich, dass zur Rettung des historischen Gebäudes noch enorm viel Arbeit zu leisten ist. Gleichwohl habe der Verein Schloss Senden „bei den potenziellen Förderern einen sehr kompetenten und engagierten Eindruck hinterlassen“, sagt Sigrid Karliczek . „Man traut dem Verein zu, die Mammutaufgabe der Restaurierung zu bewältigen. Einhellig war man der Meinung, dass sich die Restaurierung lohnt und eine finanzielle Förderung notwendig ist“, resümierte die Ortskuratorin Münster der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Förderer besichtigen Schloss Senden

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  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 70 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 70 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff
  • 68 potenzielle Förderer der Denkmalpflege informierten sich am Samstag vor Ort über den Zustand von Schloss Senden und die geplanten Restaurierungsmaßnahmen. Foto: sff

Dr. Franz Waldmann, Vorstand des Vereins Schloss Senden, Geschäftsführerin Dr. Martina Fleßner und die Architektin Andrea Huesmann führten die Gäste gruppenweise durch das Gebäude und über die Gartenanlage. Anschaulich und lebendig informierten sie über die Geschichte des Schlosses, dessen Baustile und die beginnenden Restaurierungsarbeiten.

Besonders die Remise mit der ältesten noch erhaltenen Außenmauer der mittelalterlichen Wehrburg überraschte die Besucher. Sie bestaunten dort die Funde, die nach Entfernung späterer Verkleidungen und Putzschichten erstmals sichtbar geworden sind, wie zum Beispiel alte Schießscharten und ein alter Schornstein. „Es wird spannend sein, zu verfolgen, welche Geheimnisse das gesamte Schloss im Laufe der fortschreitenden Arbeiten noch preisgeben wird“, erklärte Sigrid Karliczek.

Andrea Huesmann machte unmissverständlich deutlich, dass die noch viele Jahre in Anspruch nehmende Restaurierung ganz im Zeichen des Denkmalschutzes stehe: „Wir wollen hier kein Legoland oder ein Potemkin'sches Dorf, sondern so viele historische Merkmale erhalten, wie eben möglich“, betonte die Architektin. Zur Finanzierung sei der gemeinnützige Verein Schloss Senden auf Fördermittel und Spenden angewiesen.

Dass sich der Einsatz lohnt, davon ist die Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz überzeugt: „Bei der Anlage handelt es sich um ein für Senden und das Münsterland wertvolles Denkmal. Und wenn hier etwas Neues entsteht, ist das ein Gewinn für die Allgemeinheit und die gesamte Gesellschaft.“

Man traut dem Verein zu, die Mammutaufgabe der Restaurierung zu bewältigen.

Sigrid Karliczek, Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
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