Neubaugebiet im Espelbusch
23 Häuser und ein Quartiersplatz

Bösensell -

Der Bezirksausschuss in Bösensell hat die Weichen für die Struktur der Bebauung im Espelbusch gestellt. Im Bebauungsplanverfahren werden die Details festgesetzt.

Freitag, 29.04.2016, 17:04 Uhr

Für das Baugebiet im Espelbusch gibt der Bezirksausschuss Bösensell dieser Erschließungsvariante den Vorzug. Der rot umrahmte Bereich kommt als Standort für sozialen Wohnungsbau infrage, so die erste Planung.
Für das Baugebiet im Espelbusch gibt der Bezirksausschuss Bösensell dieser Erschließungsvariante den Vorzug. Der rot umrahmte Bereich kommt als Standort für sozialen Wohnungsbau infrage, so die erste Planung. Foto: Gemeinde

Die Weichen für die Bebauung des Espelbuschs sind gestellt: Der Bezirksausschuss Bösensell entschied sich für eine Planungsvariante, nach der das künftige Baugebiet erschlossen werden soll. Damit definierte das Ortsteilparlament, welchem grundsätzlichen Konzept es den Vorzug gibt. Mit neun zu zwei Stimmen votierten die Mandatsträger für die Variante 2, die dem Gemeindeentwicklungsausschuss empfohlen wird.

Damit ist verbunden, erläuterte wie Carsten Lang vom Planungsbüro Wolters in der Sitzung, dass der Verkehr als Sackgasse in das Baugebiet geführt wird. Für besondere Fahrzeuge wie Feuerwehr oder Müllabfuhr soll aber eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen werden, das Viertel in Richtung Schützenstraße zu verlassen. Den Vorzug von Variante 2 sehen die Kommunalpolitiker nicht zuletzt darin, dass damit ein „ Quartiersplatz “ als Grünfläche entsteht.

Das Strukturkonzept – das den „Charakter des Viertels“ prägt, so Lang – fließt in den Bebauungsplan für das Gebiet ein, dessen Aufstellung nun beginnt. Erst darin werde festgesetzt, wie die Häuser aussehen und wo öffentlich geförderte Wohnungen entstehen können, betonte die Verwaltung. Der Planer sieht eine Möglichkeit dafür im zur Espelstraße angrenzenden Bereich.

Das Areal bietet auf knapp 15 000 Quadratmetern Bruttobaulandfläche Platz für 23 Häuser, so das bisherige Konzept. Ob ein ausdrückliches Mehrgenerationenprojekt gestartet werden sollte, wie Theo Stenkamp (Grüne) vorschlug, müsse abgewartet werden, so Bürgermeister Täger. Andernorts in Senden habe sich gezeigt, dass die Nachfrage nach diesen Wohnformen verhalten sei.

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