Erstes Tauziehen in der Venne
Kraftprobe mit viel Schweiß und Spaßfaktor

Venne -

Diese Kraftprobe forderte den Startern einiges ab: Es ging um die Ehre und die gemeinsame Gaudi, als Vereine aus ganz Senden beim ersten Tauziehen in der Venne an den Start gingen.

Sonntag, 22.05.2016, 12:05 Uhr

Starke Arme und stabile Beine waren beim Tauziehen in der Venne gefragt, bei dem erstmals Vereine aus Senden und den Ortsteilen an den Start gingen. König beim Schützennachwuchs wurde
Starke Arme und stabile Beine waren beim Tauziehen in der Venne gefragt, bei dem erstmals Vereine aus Senden und den Ortsteilen an den Start gingen. König beim Schützennachwuchs wurde Foto: ure

Mitunter wurde es eine Hängepartie. Wenn beide Mannschaften sich ebenbürtig waren, dann behauptete jede Seite ihren Standort. Felsenfest. Und Michael Löbke, Vorsitzender der St. Johannes-Bruderschaft Venne , bekam schon das Flattersausen: „O je, das Seil soll ja wohl halten“. Seine Nervosität war unbegründet, das Tau war dick genug. Wenn dann trotzdem mal eine Mannschaft zu guter letzt auf dem Hosenboden landete, lag das nicht daran, dass das Strick gerissen wäre.

Wer hat mehr Ausdauer, wem knicken zuerst die Füße ein? Das war der entscheidende Faktor darüber, wer schlussendlich sein Gegenüber bezwingen konnte. Beim ersten Tauziehen in der Venne hielt dabei am Samstag der Ottmarsbocholter Stammtisch „Leider geil“ die besten Trümpfe in der Hand und behauptete sich in einem mitreißenden Finale gegen die Schützenbruderschaft Bredenbeck-Wierling.

Im Spiel um Platz drei setzte sich die Schützengesellschaft Gettrup-Dorfbauerschaft gegen die Vereinigten Bauerschaften um Ottmarsbocholt durch. Der Gastgeber, die St. Johannesbruderschaft Venne, schlug sich zwar genauso tapfer wie der Ottmarsbocholter Spielmannszug, trotzdem konnten beide das Ausscheiden in der Vorrunde nicht verhindern.

Schweißtropfen, die flossen nicht erst am Samstag. Bereits am Freitagabend hatten die Venner Schützen erfahren, wie anstrengend es ist, wenn man sich mit aller Kraft gegen den Vorwärtsgang sträubt und partout nur den Rückwärtsgang einlegen möchte. Bis zwei Uhr nachts dauerte die interne Generalprobe. Die dabei unter Beweis gestellte Ausdauer konnte jedoch einen Tag später nicht in messbare Erfolge umgemünzt werden. Bei der abschließenden Siegerehrung bedankte sich der Sprecher der Bredenbeck-Wierlinger Mannschaft für die Einladung „zu diesem schönen Abend in diesem schönen Wald“.

Vor dem Tauziehen hatte die Venne am Samstagnachmittag ihr Kinderschützenfest gefeiert, aus dem Julius Brosterhaus und Lisa Suttarp als Königspaar hervorgingen. Der Fahnenschlag zu ihren Ehren wurde von Lukas und Sarah Lütke Aldenhövel sowie Philipp Schöppner vorgeführt. Einstudiert worden war der mit Hilfe von Benedikt Mühlbrecht.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4021861?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F166%2F4849159%2F4849167%2F
Nachrichten-Ticker