„Verheerend“: Spielplatz Rorups Wiese
Mit den Zehen zwischen Disteln

Senden -

Der Spielplatz an Rorups Wiese ist das „Sorgenkind“ unter den rund 45 Tobeflächen für Kinder, die die Gemeinde pflegt und unterhält. Das Grün auf dem Areal sprießt auch im Sand und die Spielgeräte sind ziemlich in die Jahre gekommen.

Mittwoch, 27.07.2016, 17:07 Uhr

Vorsicht beim Toben: Disteln und hartnäckiges Grün verleiden die Freude beim Klettern und Schaukeln auf dem Spielplatz an Rorups Wiese.
Vorsicht beim Toben: Disteln und hartnäckiges Grün verleiden die Freude beim Klettern und Schaukeln auf dem Spielplatz an Rorups Wiese. Foto: di

Die Gemeinde Senden streckt die Waffen: Gegen dieses Kraut ist kein Kraut gewachsen. Ackerschachtelhalm hat – seit Jahren – vom Sand auf dem Spielplatz an Rorups Wiese Besitz ergriffen. Wie der grünen Plage beizukommen ist, weiß Erwin Oberhaus , zuständiger Koordinator im Bauamt, nicht. Die unerwünschte Pflanze lasse sich, jedenfalls mit verhältnismäßigem Aufwand, nicht entfernen. Deshalb gibt Oberhaus frank und frei zu: „Ja, dieser Spielplatz ist ein Sorgenkind.“ Dort sehe es, so wörtlich, „verheerend“ aus.

Ja, dieser Spielplatz ist ein Sorgenkind.

Erwin Oberhaus, Bauamt der Gemeinde Senden

Denn: Der Ackerschachtelhalm stecke tief im Boden, seine Wurzeln könnten bis zu 1,20 Meter ins Erdreich dringen. Wenn der Halm abgerissen wird, nütze dies kaum etwas, denn alsbald sei der Wildwuchs wieder zurückgekehrt, weiß Oberhaus. Der Mitarbeiter des Fachbereichs Planen und Bauen, der die Spielplatz-Belange betreut, hat schon einige Erfahrungen mit dieser Fläche gesammelt – ebenso wie Anwohner, die selbst auch bereits Hand angelegt haben.

Spielplatz in tristem Zustand

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  • Animiert nicht zum Toben, Klettern, Schaukeln: Der Spielplatz an Rorups Wiese ist in einem tristen Zustand. Foto: di
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  • Animiert nicht zum Toben, Klettern, Schaukeln: Der Spielplatz an Rorups Wiese ist in einem tristen Zustand. Foto: di
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Sie würden sich weiterhin für die Spielfläche einsetzen – wenn es eine Perspektive für die Parzelle gebe. Kinder, die sich dort austoben wollen, gebe es genug. Dass die Frequenz dort dennoch oft nicht hoch ist, liege am Zustand des Spielplatzes. Mit lockeren Dachpfannen an einem Pumpenhäuschen haben die Eltern sogar noch ein Gefahrenpotenzial entdeckt. Auch die Spielgeräte seien in die Jahre gekommen.

Das leidige grüne Treiben treibt die Anlieger seit Jahren um, viele Vorstöße seien bei der Gemeinde eingegangen. „Wir fühlen uns im Stich gelassen“, resümierten gestern mehrere Elternpaare. Sie weisen auch darauf hin, dass Jugendliche das Areal ansteuern, Lärm verbreiten und Hinterlassenschaften dort liegen lassen, die überhaupt nicht auf einen Spielplatz gehören . . .

Zumindest beim Thema Disteln und hartnäckige Halme könnte es Abhilfe geben: Erwin Oberhaus räumt gegenüber den WN ein, dass die Gemeinde überlege, „welche Szenarien“ sich für den Spielplatz anbieten. Dazu müsse aber auch die Politik mit ins Boot geholt werden. Die Pflege und Inspektion der insgesamt rund 45 Spielplätze in Senden und Ortsteile werde von der Kommune intensiv betrieben.

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