RV Bösensell
Spannender Wettkampf um Trophäe und Titel

Bösensell -

Die Fuchsjagd des RV Bösensell bot mit 32 Reitern ein imposantes Bild. Beim Fuchsschwanzgreifen verfolgten die zahlreichen Zuschauer einen spannenden Wettstreit.

Mittwoch, 26.10.2016, 18:10 Uhr

Beim Fuchsschwanzgreifen ergatterten Melina Riemenschneider (l.) und Mareike Wietfeld die Trophäen. Die Siegerinnen zeichnete Bernd Ahlbrand aus.
Beim Fuchsschwanzgreifen ergatterten Melina Riemenschneider (l.) und Mareike Wietfeld die Trophäen. Die Siegerinnen zeichnete Bernd Ahlbrand aus. Foto: Verein

Ein überwältigender Tross von 32 Reitern traf sich am Samstag um 09:00 Uhr an der Anlage des RV Bösensell , um nach einem ausgiebigen Frühstück um 10 Uhr unter Führung der Masterin Mareike Wietfeld zur traditionellen „ Fuchsjagd “ aufzubrechen. Ein kräftiges Halali der Jagdhornbläser ließ die Gruppe starten.

Begleitet wurden die zahlreichen Reiterinnen und Reiter auf der Strecke von weit über 20 Kilometern von vielen Gästen in zwei Planwagen. Dabei stach die rote Farbe, des als Zugfahrzeug eingesetzten, liebevoll gepflegten Mc Cormick-Oldtimertraktors von Sebastian Bussmann an diesem zunächst grauen Herbsttag besonders hervor, heißt es in der Pressemitteilung des Vereins.

Fest im Sattel saßen die beiden Vorsitzenden Bernd Ahlbrand und Thomas Uhr, der eine auf dem Drahtesel zur Absicherung des Zuges, der andere hoch zu Ross. Beide waren sichtlich beeindruckt von der hohen Teilnehmerzahl. Zunächst im Schritt, dann auch im Trab und Galopp ging es durch die Bösenseller Bauerschaften. Der erste Satteltrunk wurde bei Familie Kleinwechter gereicht. Das Mittagessen, eine deftige Erbsensuppe, wurde auf dem Hof Ronnebäumer serviert. Weiter ging es über Stoppelfelder und durch Wälder zum nächsten Satteltrunk bei der Familie Franz Hölscher sowie abschließend zum Hof Schulze Zumkley.

Pünktlich gegen 16 Uhr erreichten alle Reiter und Begleiter die Reitanlage Am Helmerbach, wo sich schon zahlreiche Besucher auf das spannende Fuchsschwanzgreifen freuten.

Bei den Ponys setzte sich Melina Riemenschneider gegen die Konkurrenz durch und ergriff beherzt das Objekt der Begierde an der Schulter der Vorjahresfuchsmajorin Michelle Krevert.

Bei den Großpferden machte es die scheidende Fuchsmajorin Isabell Ahlbrand den Angreiferinnen nicht leicht, so die Mitteilung des Vereins weiter. Immer wieder gelang es ihr, durch ihr reiterliches Können und durch geschickte Körperwendungen den Verfolgerinnen zu entkommen. Schlussendlich schaffte es Mareike Wietfeld, den Fuchsschwanz zu greifen. Gemeinsam mit Isabell Ahlbrand reckte die neue Fuchsmajorin die Trophäe in die Höhe.

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