Zeitplan für neue Kita knapp bemessen:
Acht Gewerke laufen parallel

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Zur Jahreswende sollen die Kinder der Kita „Steverspatzen“ in das Musikschulgebäude ziehen. Da Probleme am undichten Dach aufgetreten sind, ist der Zeitplan allerdings knapp bemessen.

Mittwoch, 09.11.2016, 15:11 Uhr

Die Arbeiten am Außenbereich des neuen Kindergartens neigen sich ihrem Ende zu. Mitarbeiter des Gartenbaubetriebes Brosterhaus sind mit letzten Verlegearbeiten beschäftigt.
Die Arbeiten am Außenbereich des neuen Kindergartens neigen sich ihrem Ende zu. Mitarbeiter des Gartenbaubetriebes Brosterhaus sind mit letzten Verlegearbeiten beschäftigt. Foto: sff

Das triste Braun des Bodens verwandelt sich am Musikschulgebäude und auf dem benachbarten Pausenhof der Edith-Stein-Schule mehr und mehr in freundliche Farben. Denn am Dienstag und Mittwoch wurden die bunten Spielgeräte für den in der Musikschule entstehenden Kindergarten aufgestellt. Zuvor hatte der Gartenbaubetrieb Brosterhaus das Außengelände bereits mit Rollrasen begrünt.

Auch im Gebäude geht es kräftig zu Werk: „Zurzeit laufen drinnen acht Gewerbe parallel. Die Maler, die Trockenbauer, der Klempner, die Elektriker und auch Arbeiten am Aufzug sind zu Gange“, berichtet Klaus Mende auf Anfrage der WN. Dennoch bleibt es spannend, ob der Umzugstermin der „Steverspatzen“, die aktuell in drei Übergangsquartieren untergebracht sind, gehalten werden kann, räumt der stellvertretende Fachbereichsleiter ein. Sorge bereitet das Dach der Musikschule: „Wir haben festgestellt, dass die Pfannen nicht mehr dicht sind. Darum wird auch das Dach neu gemacht. Das war eigentlich nicht eingeplant. Wir tun unser Möglichstes, um den Termin zur Jahreswende zu halten. Das funktioniert aber nur, wenn alles optimal läuft. Sollte es nicht möglich sein, wird es einen Plan B geben“, verspricht Mende. Am 3. Dezember (Samstag) um 11 Uhr können sich die Eltern bei einer Führung selbst ein Bild vom Stand der Arbeiten verschaffen.

Deutliche Fortschritte machen die Arbeiten am benachbarten Pausenhof der Edith-Stein-Schule, der zu einem öffentlichen Treffpunkt mit diversen Spiel- und Sportangeboten umgebaut wird. „Rund 50 Prozent der Fläche sind gepflastert, die Beete sind angelegt, das Basketballfeld ist fertig und zurzeit wird ein Fallschutz für die Kletterwand verlegt“, berichtet Bauamtsmitarbeiter Erwin Oberhaus , der gemeinsam mit der gemeindlichen Architektin Claudia Grave die Bauleitung innehat.

Seit Mittwoch verlegt das Gartenbauunternehmen Pahls den Rollrasen auf einer Teilfläche des Pausenhofes. Parallel laufen in den nächsten Tagen die Vorbereitungen für das Streetsoccerfeld, das gegenüber der ehemaligen Werkstatt Heimann angelegt wird. „Auch die Arbeiten für den Aufzug haben begonnen, berichtet Oberhaus, der davon ausgeht, dass die Arbeiten im Wesentlichen bis zur Jahreswende abgeschlossen werden können.

Der barrierefreie Umbau des Pausenhofes schlägt voraussichtlich mit rund 380 000 Euro zu Buche, die zur Hälfte aus Mitteln der Stadterneuerung des Landes finanziert werden. Neben Basketballfeld, Kletterwand, Niedrigseilgarten und Soccerfeld umfasst die Maßnahme auch ein öffentliches Behinderten-WC.

Wir tun unser Möglichstes, um den Termin zur Jahreswende zu halten.

Klaus Mende zum laufenden Umbau der Musikschule in eine Kita
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