Infoabend zum Bürgerbus
Linienverkehr soll im Frühsommer starten

Lüdinghausen -

Der Bürgerbus-Verein will, dass der Mercedes Sprinter ab dem kommenden Frühsommer seinen Linienbetrieb aufnimmt. Was dafür fehlt, sind vor allem ehrenamtliche Fahrer.

Freitag, 18.11.2016, 06:11 Uhr

Den Stand der Vorbereitungen schilderte der Vorstand des Bürgerbusvereins vor vielen interessierten Besuchern der Infoveranstaltung im Hotel Niemeyers.
Den Stand der Vorbereitungen schilderte der Vorstand des Bürgerbusvereins vor vielen interessierten Besuchern der Infoveranstaltung im Hotel Niemeyers. Foto: dk

Das Konzept für den Bürgerbus steht. Der Fahrplan liegt fest, ebenso das Logo. Wobei bei der Vorstellung des „bbs“-Markenzeichens durch den Grafiker am Mittwochabend im Saal Niemeyer die Meinungen durchaus kritisch klangen. Doch am Vorstandstisch – voll besetzt mit Klaus Dallmeyer , (1. Vorsitzender), Karl-Heinz-Huizen, (stellvertretender Vorsitzender), Wolfgang Strünkmann, (Fahrdienstleiter), Ludger Fünen (Kassierer), Wolfgang Dropmann (Schriftführer) und Gesche Seifert-Post (Kommunikation) – blieb man bei dem beschlossenem Muster.

Fahrdienstleiter Wolfgang Strünkmann stellte der gut besuchten Versammlung die bisher erreichten Planungsziele detailliert vor. Wobei schon die Aufstellung des möglichst alle Belange einschließenden Fahrplans mit viel Beifall belohnt wurde. Denn die Zielvorgaben Senden mit den Ortsteilen Bösensell , Ottmarsbocholt, gegebenenfalls auch Venne, mit dem Bahnhof Senden und dem Busbahnhof Senden zu verbinden, scheinen erfüllt. Gleichzeitig soll versucht werden, eine Verbindung zwischen Senden-West und Senden-Ost mit Ortszentrum, Rathaus, Cabrio und Friedhof herzustellen. Und das alles zu passenden Anschlüssen am Bösenseller Bahnhof und dem Busbahnhof Senden. Dazu zeigt das Bild des neuen Fahrplans – farblich abgesetzt – die notwendigen Schülerfahrten und die Taxibus-Fahrten, die den Bürgerbus-Verkehr in den frühen Morgenstunden wie späten Abendstunden ergänzen sollen.

Auch zur Fahrpreis-Vorstellung gab es keine Einwände. Erwachsene zahlen innerhalb eines Ortsteils und weiter zum nächsten Ortsteil jeweils einen Euro. Die Fahrt im Mercedes Sprinter von Bösensell nach Ottmarsbocholt würde also drei Euro kosten. Kinder von fünf bis 14 Jahre zahlen die Hälfte.

Was fehlt, sind ehrenamtliche Fahrer

Das zurzeit noch größte Problem sind die fehlenden ehrenamtlichen Chauffeure. Zwar meldeten sich noch am Abend spontan drei neue „Chauffeure“, doch um eine reibungslose Mobilität garantieren zu können, benötigt das ehrenamtliche „Unternehmen“ noch weitere 30 Männer und Frauen am Steuer.Hinweis: Jeder der Interesse bekundet, wird kostenfrei ärztlich untersucht und von Fahrlehrern eingewiesen. Es werden so viele Freiwillige für die Dienstzeiten an Werktagen zwischen 7.30 Uhr und 19 Uhr gesucht, dass kein Fahrer mehr als vier Stunden (und das alle 14 Tage) am Steuer sitzen muss. Anmeldungen und weitere Infos unter: info@buerger bus-senden.de

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