15 Nachbarn schließen sich zusammen:
Verein nimmt Glasfaser für den Außenbereich in Angriff

Senden -

Der Verein „Teilnehmergemeinschaft Glasfaser Außenbereich Senden“ hat sich mit dem Ziel gegründet, die Vorarbeiten für schnelles Internet in den Bauerschaften zu leisten.

Dienstag, 20.12.2016, 16:12 Uhr

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Senden möchten die Vertreter des Vereins „Teilnehmergemeinschaft Glasfaser Außenbereich Senden“ so schnell wie möglich die Verlegung von Leerrohren in Nachbarschaftshilfe in Angriff nehmen.
In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Senden möchten die Vertreter des Vereins „Teilnehmergemeinschaft Glasfaser Außenbereich Senden“ so schnell wie möglich die Verlegung von Leerrohren in Nachbarschaftshilfe in Angriff nehmen. Foto: Gemeinde Senden

Auf dem Weg zur Glasfasererschließung des Außenbereichs wurde am Montagabend im Sendener Rathaus ein weiterer Meilenstein genommen: Der Verein „ Teilnehmergemeinschaft Glasfaser Außenbereich Senden“ wurde ins Leben gerufen. Bürgermeister Sebastian Täger , der sich bereit erklärt hatte, die Sitzungsleitung zu übernehmen, sprach gar von einem „historischen Augenblick“ für das Projekt.

Zweck des Vereins ist die Verlegung von Leerrohren in Nachbarschaftshilfe. Zum Vorsitzenden des Vereins wurde einstimmig Alfons Schräder gewählt, der bereits das Pilotprojekt „Schölling Holtrup “ gemanagt hat und daher auf fundierte Erfahrungen zurückgreifen kann. Ebenso gehören die Vorsitzenden der drei landwirtschaftlichen Ortsvereine, Marc Füstmann, Philipp Beckhove und Ulrich Holle, zum geschäftsführenden Vorstandsteam. Die Kassenführung wird die Gemeinde Senden in Persona von Wirtschaftsförderer Niklas Esser und Wirtschaftsförderin Melanie Baßenhoff übernehmen.

Im Rahmen der Grobplanung wurde der gesamte Außenbereich in 15 Polygone (Nachbarschaftsprojekte) unterteilt. Aus jedem Polygon wurde ein Mitglied in das erweiterten Vorstand gewählt, so dass das Team breit aufgestellt und der „kurze Draht“ zu den Haushalten gewährleistet ist.

Der Verein hofft, dass er so schnell wie möglich seine Arbeit aufnehmen kann. Dazu müssen allerdings zunächst noch einige organisatorische Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel die Eintragung in das Vereinsregister, geklärt werden. Es ist vorgesehen, alle Außenbereichshaushalte zu Beginn des neuen Jahres zu einer Versammlung einzuladen und über das weitere Vorgehen zu informieren.

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