Regierungspräsident überreicht Zuwendungsbescheid:
3,4 Millionen Euro für Projekt Lebendige Stever

Senden/Münster -

Die Gemeinde Senden hat eine Förderung in Höhe von 3,4 Millionen Euro für die naturnahe Gestaltung der Stever im Ortsbereich erhalten.

Dienstag, 27.12.2016, 10:12 Uhr

Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke (2.v.r.) überreichte den Förderbescheid an Bürgermeister Sebastian Täger (Mitte) im Beisein von Erwin Oberhaus von der Gemeinde Senden (2.v.l.) sowie Lothar Denecke (l.) und Günter Heinrichsmeier (r.) aus dem Wasserwirtschaftsdezernat der Bezirksregierung Münster
Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke (2.v.r.) überreichte den Förderbescheid an Bürgermeister Sebastian Täger (Mitte) im Beisein von Erwin Oberhaus von der Gemeinde Senden (2.v.l.) sowie Lothar Denecke (l.) und Günter Heinrichsmeier (r.) aus dem Wasserwirtschaftsdezernat der Bezirksregierung Münster. Foto: Bezirksregierung Münster

Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke hat am Dienstag einen Förderbescheid über 3,4 Millionen Euro für das Projekt „Lebendige Stever “ in Senden an Bürgermeister Sebastian Täger übergeben. Die Gemeinde Senden hat sich mit diesem Projekt am Landesentwicklungsprogramms „Regionale 2016“ beteiligt (WN berichteten).

Noch ist die Stever in Senden eher „naturfern“ in ein starres Korsett gezwängt. Dies soll sich jedoch bald ändern. „Die Gemeinde Senden wird mit ihrem Projekt ,Lebendige Stever‘ einen wertvollen Beitrag leisten, die Gewässer innerhalb des Ortes naturnah zu entwickeln“, heißt es in der Erklärung der Bezirksregierung.

„Wir sind sehr froh, den Förderbescheid jetzt bekommen zu haben, so dass wir schon in der ersten Jahreshälfte 2017 mit der Umsetzung beginnen können. Die Überlegungen und Planungen reichen bereits vier Jahre zurück“, kommentierte Täger.

Neben einer Reihe von gestalterischen Einzelprojekten, die auch den Wortbach und den Dümmer mit einbeziehen, sollen die Stauanlagen bei Schulze-Bremer und am Schloss Senden zurückgebaut werden. Damit werden die Gewässer als Lebensraum für Tiere und Pflanzen wesentlich verbessert. „Durch eine abwechslungsreiche Gewässergestaltung wird die Stever das Ortsbild positiv verändern und dadurch auch für die Bevölkerung attraktiver werden. Zugleich wird auch der Schutz vor Hochwasser gewahrt“, hieß es aus dem Wasserwirtschaftsdezernat der Bezirksregierung.

Das Gesamtprojekt soll innerhalb einer Bauzeit von drei Jahren umgesetzt werden. Der Baubeginn ist für Sommer 2017 vorgesehen.

Die Gemeinde Senden kommt mit dem Projekt „Lebendige Stever“ der Verpflichtung nach, ihre Gewässer in einen Zustand zu bringen, der den Zielen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) entspricht.

Für dieses anspruchsvolle Vorhaben werden Projektkosten in Höhe von etwa 4,3 Millionen Euro veranschlagt. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt dieses Bauvorhaben mit Zuschüssen aus dem Programm „Lebendige Gewässer“, das aufgelegt wurde um die Ziele der WRRL zu erfüllen.

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