Sportabzeichenübergabe
Zahl der aktiven Teilnehmer steigt an

Senden -

Senden trotzt dem Trend: Im vorigen Jahr haben mehr Aktive erfolgreich das Sportabzeichen abgelegt. Diese Bilanz wurde bei der Übergabe der Nadeln und Urkunden gezogen.

Dienstag, 07.02.2017, 13:02 Uhr

So sehen Sieger aus: Dagmar Schemschat (1. Reihe, 1.v.r.) und Klaus Becker (2. Reihe, 4.v.r.) verliehen die Sportabzeichen für das Jahr 2016. Obwohl die Teilnehmerzahl stieg, blieb der Kreis der Aktiven bei der Feierstunde klein.
So sehen Sieger aus: Dagmar Schemschat (1. Reihe, 1.v.r.) und Klaus Becker (2. Reihe, 4.v.r.) verliehen die Sportabzeichen für das Jahr 2016. Obwohl die Teilnehmerzahl stieg, blieb der Kreis der Aktiven bei der Feierstunde klein. Foto: Andreas Krüskemper

Die heranrollende Grippewelle machte Dagmar Schemschat vom ASV Senden und Klaus Becker vom Kreissportbund Coesfeld einen dicken Strich durch die Rechnung. Denn zu der Überreichung der Sportabzeichen erschienen nur ein Bruchteil der Aktiven: Zur Verleihung des Jugendsportabzeichens kamen nur vier der 33 erfolgreichen Absolventen, bei der anschließenden Ehrung der Erwachsenen waren es 18 von 105.

Bei den Jugendlichen schafften vier Teilnehmer das bronzene Sportabzeichen, acht erfüllten die Voraussetzungen für das silberne Abzeichen und 21 erreichten Gold. Melina Büning, Maurice Gemüth, Anna und Eva Köbbing sowie Carsten und Hendrik Krälemann erwarben das Abzeichen zum fünften Mal, Spitzenreiterin war Carina Schubert, die Urkunde und Anstecker bereits zum elften Mal erhielt.

Bei den Erwachsenen gab es zwei Mal Bronze, zwölf Mal Silber und 91 Mal Gold. Zum fünften Mal waren Martin Eßmann, Helmut Hornberg, Florian Hülsmann, Dr. Ernst Kriegeskorte, Sabine Schlierkamp, Andreas Sobbe, Anja Spicker und Markus Wiedebusch erfolgreich. Die zehnte Wiederholung war es für Philip Geißler, Günter Melchers, Lucie Tebroke, Martin Trottenburg und Heike Weßels, bereits die 20. für Maria Geisler. Spitzenreiter war Willi Schäfers mit der 46. Auszeichnung.

Mit einem Verhältnis von 28 Prozent Jugend- und 72 Prozent Erwachsenensportabzeichen steht der ASV auf Kreisebene so ziemlich alleine da: „Im Durchschnitt sind es 78 Prozent Jugendliche und 22 Prozent Erwachse-ne“, berichtete Becker. Eine Erklärung für das Phänomen hatte der Sportabzeichenbeauftragte des Kreissport-bundes jedoch: „Senden ist die einzige Kommune im Kreis, in der sich ausnahmslos alle Schulen an der Abnahme des Sportabzeichens beteiligen“, so Becker. Insgesamt ist die Beteiligung – auch entgegen dem Kreistrend – leicht gestiegen: Zwölf Absolventen mehr als im vorangegangenen Jahr verzeichnete Schemschat.

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