Gewässer im Ruhepark verlandet zusehends:
Teich verwandelt sich in Schlammtümpel

Senden -

Die Teichanlage im Ruhepark bietet einen alles andere als schönen Anblick: Der Wasserstand ist weit abgesunken, Matsch und Müll dominieren.

Montag, 13.02.2017, 15:02 Uhr

Müll und Matsch dominieren: Vom eigentlichen Teich ist im Ruhepark nicht mehr allzu viel übrig geblieben.
Müll und Matsch dominieren: Vom eigentlichen Teich ist im Ruhepark nicht mehr allzu viel übrig geblieben. Foto: sff

„Großzügige Grünflächen und Teiche laden zum Erholen und Verweilen ein“: Mit dieser Kurzbeschreibung preist die Gemeinde Senden auf ihrer Homepage unter „Tourismus/Sehenswertes“ den Bürgerpark an. Im Prinzip richtig – aber: Der zwischen Marienschule, Pastorat und Realschule gelegene Ruhepark ist mittlerweile alles andere als ein Aushängeschild oder gar Schmuckstück für die Gemeinde Senden. Denn die Teichanlage hat sich in den vergangenen Wochen in einen mit Abfällen durchsetzten Schlammpfuhl verwandelt.

Glas- und Kunststoff-Flaschen, Astwerk, Dosen, Styropor und Trinkbecher liegen im Modder. Der Wasserspiegel ist so weit abgesunken, dass große Teile der Teichanlage verlandet sind. Von einem intakten Biotop kann absolut keine Rede mehr sein.

So schnell wie eben möglich und sobald Kapazitäten frei sind, werde der Müll aus der Anlage entfernt, verspricht Bauhofleiter Klaus Mende auf Anfrage der WN. Darüber hinaus werde sich in den kommenden Monaten entschieden, ob gegebenenfalls weiter reichende Maßnahmen ergriffen werden sollen. „Das Ausbaggern der Teichanlage wäre eine sehr aufwendige Arbeit“, räumt Mende ein.

Andererseits liege der Ruhepark im Bereich des in den kommenden Jahren neu zu gestaltenden ISEK-Gebietes, sagt der Leiter des Bauhofes. Grundsätzlich denkbar sei daher auch eine Umgestaltung des Bereiches im Zuge des Projektes „Wasser-Wege-Stever“. Darüber müsse allerdings die Politik entscheiden, ergänzt der stellvertretende Leiter des Bauamtes.

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