Baumfällen am Steverseitenweg
Natur muss für Renaturierung weichen

Senden -

Im Zug der Renaturierung der Stever mussten 17 Bäume beziehungsweise Strauchgruppen weichen. Die Fällaktion des Bauhofes soll am Mittwoch abgeschlossen werden. Dann sind dort auch Sperrungen passé.

Dienstag, 28.02.2017, 18:02 Uhr

An der Stever mussten 17 Bäume beziehungsweise Strauchgruppen weichen. Die Kräfte des Bauhofs sind noch bis einschließlich Mittwoch im Einsatz. Während der Bauarbeiten wurde der Fuß- und Radweg an der Stever gesperrt. Die Fällaktion schafft Platz, um die Böschung des Gewässers in diesem Bereich abzuflachen.
An der Stever mussten 17 Bäume beziehungsweise Strauchgruppen weichen. Die Kräfte des Bauhofs sind noch bis einschließlich Mittwoch im Einsatz. Während der Bauarbeiten wurde der Fuß- und Radweg an der Stever gesperrt. Die Fällaktion schafft Platz, um die Böschung des Gewässers in diesem Bereich abzuflachen. Foto: di

Einsatz für Kettensäge und Häcksler: 17 Bäume beziehungsweise Strauchgruppen mussten an der Stever weichen. Das Projekt der Stever-Renaturierung fordert Tribut. Der gemeindliche Bauhof rückte am Mittwoch zu den Fällarbeiten aus. Am heutigen Mittwoch soll der Einsatz beendet sein, der mit Sperrungen des Rad- und Fußweges einherging, jeweils solange die Arbeiten in dem Bereich andauerten.

Die gefällten Bäume werden durch Neuanpflanzungen ersetzt.

Erwin Oberhaus, Bauamt der Gemeinde Senden

Ganz abgeschlossen ist das Vorhaben auf dem Gelände zwischen evangelischem Gemeindezentrum und Stever noch nicht. Der Häcksler wird in den nächsten Tagen noch laufen, kündigt Projektleiter Erwin Oberhaus an. Dadurch könne es zu weiteren kurzzeitigen Sperrungen am Steverseitenweg kommen.

Viel Grün und Raum für Tierwelt: die Stever in Senden.
Foto: di

Das Fällen von Eichen, Hainbuchen und Linden sowie das Entfernen von Sträuchern musste aus naturschutzrechtlichen Gründen bis zum 28. Februar abgeschlossen werden. Hintergrund ist, dass Vögel nicht gefährdet werden sollen, die mit dem Nestbau und der Brutzeit beginnen.

Entfernt wurden Bäume in der Böschung und am Weg. „Das ist auch richtig so“, stellt Erwin Oberhaus vom kommunalen Baumamt klar. Denn an diesem Abschnitt soll die Stever erlebbarer gemacht werden. Ihr Flussbett wird verbreitert, eine abgesenkte Aufenthaltsfläche mit Bänken lädt dann dazu ein, sich am Wasser aufzuhalten. Dazu muss jedoch die Böschung abgeflacht und das Flussprofil verbreitert werden, erläutert der Projektleiter für die Stever-Renaturierung. Konkret bedeutet das auch, dass der bisherige Weg deutlich verschwenkt wird in Richtung evangelisches Gemeindezentrum. „Die gefällten Bäume werden durch Neuanpflanzungen ersetzt“, verspricht Oberhaus.

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