Premiere der Laienspielschar Bösensell
Verwirrspiel bereitet Vergnügen

Bösensell -

Eine turbulente Komödie wurde ambitioniert auf die Bühne gebracht: Die Laienspielschar Bösensell glänzte bei der Premiere von „Bessen, Beer und Beaujolais“.

Sonntag, 19.03.2017, 14:03 Uhr

Turbulent ging es bei der Premiere der plattdeutschen Komödie auf der Bühne bei „Temme“ zu.
Turbulent ging es bei der Premiere der plattdeutschen Komödie auf der Bühne bei „Temme“ zu. Foto: cw

Was „Bessen, Beer und Beaujolais“ miteinander zu tun haben, erkennt man nicht auf den ersten Blick. Bei der Premiere am Samstag haben die neun Darsteller der Laienspielschar eindrucksvoll gezeigt, wie diese drei doch recht unterschiedlichen Dinge im Haushalt der Familie Bünsen eine Rolle spielen.

Dr. Bünsen ( Hubert Reher ) und seine reichlich komplizierte sowie eingebildete Gattin (Pamela Eckrodt) wollen für zwei Wochen nach Mauritius in den Urlaub. Sie bitten ihre Köchin und Raumpflegerin Anna Holtz (Carolin Hüls ) auf Haus und Hund aufzupassen. Sie nutzt diese günstige Gelegenheit und lädt ihre Freundin Frieda Kramer (Sigrid Zeller) ein. Sie lebt auf der Straße und genießt nun statt Dosenbier am Helmerbach Bad und Bett der Frau Doktor. Doch bei dieser Gemütlichkeit bleibt es nicht lang. Als Sohn Heiner ( Bastian Löchte ) überraschend mit seinem Studienkollegen Thomas Schnitzler (Hardy-Elias Jacobs) nach Hause kommt und die unerwarteten Gäste antrifft, ist die Verwirrung und das Geschrei groß.

Hat der Herr Doktor etwa eine Affäre mit einer der Damen oder gleich mit beiden? Und was ist überhaupt mit den Nachbarn Hubert und Gabriela Hansen (Markus Vornholt und Mirjam Henke)? Scheinen doch beide auf ihre Art gute Verbindungen zum Herrn Doktor zu haben. Als wäre das noch nicht genug Chaos, kommt auch noch Staubsaugervertreter Kunibert Immelhausen (Matthias Evels) ins Haus, um das neuste Modell anzupreisen. In welche Irrungen und Wirrungen er da hineingerät, wird ihm auch erst später bewusst.

Laienspieler feiern Premiere in Bösensell

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  • Das Ensemble glänzte bei der Aufführung auf der Bühne bei „Temme“. Foto: cw
  • Das Ensemble glänzte bei der Aufführung auf der Bühne bei „Temme“. Foto: cw
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  • Das Ensemble glänzte bei der Aufführung auf der Bühne bei „Temme“. Foto: cw
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  • Das Ensemble glänzte bei der Aufführung auf der Bühne bei „Temme“. Foto: cw
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Dass „Bessen, Beer und Beaujolais“ doch ganz gut zusammenpassen hat das plattdeutsche Theater Bösensell am Samstag mit Witz und Charme bewiesen. Die Interpretation dieses Boulevardstücks von Helmut Schmidt sorgte für herzliche Lacher und viel Szenenapplaus.

Vor allem das Duo Bastian Löchte und Hardy-Elias Jacobs brachte sich mit vollem Körpereinsatz ein – das honorierte das Publikum gern. Beide jungen Spieler sind nun zum zweiten Mal auf der Bühne bei „Temme“ zu sehen. In der Pause bei Schnittchen und Kaffee verrieten sie, dass das Lampenfieber nicht mehr ganz so groß wie im Vorjahr sei. Regisseur Heinz Vogelsang konnte nur bestätigen, dass die vielen jungen Darsteller der Gruppe sich schnell und gut entwickeln würden. „Man sieht schon jetzt die Schauspielerfahrung, die sie gesammelt haben“, sagte er. Vogelsang, selbst bereits seit 1983 bei der Laienspielschar in Bösensell, zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung der Spieler. „Dieses Stück verlangt unseren Darstellern einiges ab, vor allem in der Interaktion miteinander“, erklärte er. Während die Mimik in den ersten Reihen am besten zu sehen ist, sorgt die neue Tontechnik dafür, dass im ganzen Saal die Dialoge klar zu verstehen sind. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, wie gut die neun Laienspieler und das gesamte Team aus Technik, Maske und Souffleusen sich in dieser Saison schlagen, hat noch bei sechs Aufführungen die Möglichkeit dazu.

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Restkarten gibt es mittwochs, donnerstags und freitags bei Jürgen Kunkel, '  0 25 36/1247, Stauverbrink 20.

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