Bebauungsplan für Bösensell in Vorbereitung:
Im Espelbusch sollen neue Häuser wachsen

Bösensell -

Der Vorentwurf für die Bebauung des Espelbusch-Geländes steht. Nun müssen verschiedene behördliche Verfahren durchlaufen werden. Wenn alles „glatt“ läuft, können die ersten Häuslebauer im Winter 2018/Frühjahr 2019 beginnen.

Mittwoch, 05.04.2017, 14:04 Uhr

Rund 40 Wohneinheiten sollen auf dem Espelbusch-Gelände entstehen. Baubeginn könnte in 2019 sein.
Rund 40 Wohneinheiten sollen auf dem Espelbusch-Gelände entstehen. Baubeginn könnte in 2019 sein. Foto: WoltersPartner

Baugrundstücke sind in der Gemeinde Senden rar. Das gilt insbesondere für den Ortsteil Bösensell . Denn dort schien es nach der Besiedlung des „Nieländers“ kaum mehr Optionen zu geben. Jetzt endlich ist der Weg für die Bebauung des Espelbuschs frei. Denn der Regionalrat Münster hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig grünes Licht für eine von der Gemeinde Senden beantragte Änderung des Regionalplanes gegeben.

Diese sei notwendig, hieß es auf Anfrage bei der Gemeindeverwaltung, weil eine als „Wald“ ausgewiesene Fläche in eine Wohnbaufläche umgewidmet werden soll. Parallel zum laufenden Änderungsverfahren des Regionalplans werde nun der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan aufgestellt. Die ersten Häuslebauer können voraussichtlich im Winter 2018/Frühjahr 2019 auf dem Espelbusch-Gelände starten. Voraussetzung sei, dass die Verfahren „glatt“ durch den Behördenweg laufen, war bei der Gemeinde zu erfahren.

Wie das neue Baugebiet erschlossen, aufgeteilt und bebaut werden könnte, erläuterte Carsten Lang vom beauftragten Ingenieurbüro „WoltersPartner“ am Montagabend den Mitgliedern des Gemeindeentwicklungsausschusses. Der Vorentwurf sieht als Erschließung einen parallel zur Schützenstraße laufenden Stich von der Espelstraße vor. „Wir schlagen vor, einen eng begrenzten Bereich an der Espelstraße für den Bau von Mehrfamilienhäusern freizuhalten“, sagte Lang. Vorgesehen seien dort Gebäude mit maximal sechs Wohneinheiten. Im übrigen Gebiet ist ein ortstypische Bauweise mit Einzelhäusern mit maximal drei Wohneinheiten sowie mit Doppelhäusern mit zwei Wohneinheiten vorgesehen.

Philipp Scholz (Grüne) plädierte mit Blick auf die Verwirklichung von öffentlich geförderten Wohnungsbau die Mehrfamilienhäuser auf acht Einheiten zu erweitern. Bedarf an kleinen Wohnungen für Singles und alleinstehende ältere Menschen sei vorhanden, stimmte Günter Mondwurf (CDU) zu. Der Vorentwurf wurde einstimmig dem am Donnerstag (6. April) tagenden Bezirksausschuss Bösensell empfohlen.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4749844?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F166%2F4849155%2F4894336%2F
Coronavirus: Krisenstab im Kreis Steinfurt
Experten tagen in Münster: Coronavirus: Krisenstab im Kreis Steinfurt
Nachrichten-Ticker