2000 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet:
Jugend legt sich für Schloss Senden kräftig ins Zeug

Senden -

Bereits zum vierten Mal seit Frühjahr 2016 waren FSJler der Jugendbauhütte für Schloss Senden im Einsatz. Insgesamt leisteten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen rund 2000 ehrenamtliche Arbeitsstunden.

Donnerstag, 18.05.2017, 17:05 Uhr

Mit viel Elan sind die 23 ehrenamtlichen Helfer der Jugendbauhütte für Schloss Senden im Einsatz: beim Unkrautjäten, Entrümpeln, Schrubben und Gestalten.
Mit viel Elan sind die 23 ehrenamtlichen Helfer der Jugendbauhütte für Schloss Senden im Einsatz: beim Unkrautjäten, Entrümpeln, Schrubben und Gestalten. Foto: sff

Sie knien in den Rabatten und zupfen Unkraut, schrubben Graffiti vom Pferdehäuschen ab und wuseln im Obergeschoss des Schlosses: 23 Jugendliche und junge Erwachsene der Jugendbauhütte Westfalen haben sich in dieser Woche für den Erhalt von Schloss Senden und die Gestaltung des Umfeldes schweißtreibend ins Zeug gelegt.

„Jeder von ihnen war an den drei Tagen jeweils rund acht Stunden im Einsatz. Damit kommen wir auf etwa 500 Arbeitsstunden“, errechnet Bernhard Anzalone , Leiter der Bauhütte, mit Stolz das Engagement der jungen Leute. Zählt man die beiden Wochen in 2016 sowie eine dritte im Frühjahr dieses Jahres hinzu, so ergeben sich rund 2000 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden für das Schloss.

Neben der Entrümpelung im Obergeschoss und Archivarbeit an Dokumenten aus der Internatszeit des Schlosses investierten die jungen Leute für das vorgelagerte Pferdehäuschen eine Menge Zeit: „Das Gebäude musste von Efeu befreit werden, der sich ins Mauerwerk fraß. Und es musste Graffiti entfernt werden. Die Jugendlichen haben lange herumprobiert, um das Zeug wegzubekommen“, berichtet Anzalone. Ferner wurden in dieser Woche die Grünanlagen weitgehend auf Vordermann gebracht. Unkraut jäten, Tulpen umsetzen, Beete bepflanzen hieß es für die 23 Helfer, die am Donnerstagnachmittag ihren Arbeitseinsatz in Senden abgeschlossen haben.

„Im nächsten Jahr und auch in den folgenden Jahren sind wir mit Jugendlichen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege machen, wieder dabei“, verspricht der Leiter der Jugendbauhütte. Das sei nicht allein positiv für den Erhalt von Schloss Senden, sondern auch allgemein für den Denkmalschutz, den die Jugendlichen durch ihre Einsätze aktiv leben und erleben. 

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