Musterräume bei Möbel Hardeck
Einblick in das Wohnen der Zukunft

Bösensell -

Technische Errungenschaften, die den Menschen wirklich helfen und von diesen akzeptiert werden – dies zeigt die Musterwohnung, die vom Stift Tilbeck entwickelt wurde und bei Möbel Hardeck zu sehen ist.

Sonntag, 11.06.2017, 23:06 Uhr

Wohnen der Zukunft: Eva Maria Welskop-Deffaa (2.v.r.), Vorsitzende des Deutschen Caritasverbandes, besuchte eine barrierefreie Modellwohnung des Stift Tilbeck bei Möbel Hardeck.
Wohnen der Zukunft: Eva Maria Welskop-Deffaa (2.v.r.), Vorsitzende des Deutschen Caritasverbandes, besuchte eine barrierefreie Modellwohnung des Stift Tilbeck bei Möbel Hardeck. Foto: Caritas

60 Quadratmeter, Wohnküche, Schlafzimmer, Bad – eine scheinbar normale Musterwohnung in der Schlafzimmerabteilung des Möbelhauses Hardeck in Senden-Bösensell. Das Besondere: Alle Zimmer sind mit alltagspraktischen Lösungen und technischen Hilfsmitteln für Menschen mit Beeinträchtigung ausgestattet. Und besonders interessant für Eva Maria Welskop-Deffaa . Die neue Vorstandsfrau des Deutschen Caritasverbandes will die Digitalisierung zu einem ihrer Schwerpunktthemen machen und die Caritas auf neue Herausforderungen der Lebenswelt 4.0 ausrichten: „Die Caritas sollte hier eine Vorreiterrolle einnehmen und Partner für passende Innovationen sein.“

Vorsitzende der Caritas setzt auf Digitalisierung

Die an christlichen Werten orientierte Caritas sei menschennah, doch dies schließe den Einsatz von technischen Entwicklungen nicht aus, heißt es in der Pressemitteilung. Die Errungenschaften müssten nur nah am Menschen sein – wie in der Musterwohnung.

Drei Tage lang besuchte Welskop-Deffaa, die die Sozial-Fachpolitik künftig verantworten wird, Einrichtungen und Dienste der Caritas im Bistum Münster und folgte damit der Einla­dung von Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann.

Stift Tilbeck hat das Konzept für die 2014 eröffnete Musterwohnung erarbeitet und mit Partnern aus der freien Wirtschaft umgesetzt. Eine Schaufläche konnte im Möbelhaus Hardeck gefunden werden.

Technische Hilfe so konzipieren, dass sie angenommen wird

„Die technischen Möglichkeiten und ihre Entwicklungen sind unbegrenzt“, sagt Marcus Hopp. Er leitet das Projekt für technische Assistenz im Stift Tilbeck. „Aber wir müssen die technischen Hilfen so konzipieren, dass die Menschen sie annehmen.“

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