Sanierung der Bulderner Straße verschoben:
Kostenexplosion sprengt geplanten Zeitrahmen

Senden -

Das Ausschreibungsergebnis für die Straßen- und Kanalsanierung an der Bulderner Straße liegt um 98 Prozent über den erwarteten Kosten. Die Maßnahme wird daher frühestens 2018 durchgeführt.

Freitag, 14.07.2017, 11:07 Uhr

18 Platanen und fünf weitere Bäume wurden zur Vorbereitung der Sanierungsmaßnahmen an der Bulderner Straße bereits im Februar gefällt. Aufgrund der Kostenexplosion im Bauwesen wird mit dem Ausbau allerdings frühestens im Februar 2018 begonnen.
18 Platanen und fünf weitere Bäume wurden zur Vorbereitung der Sanierungsmaßnahmen an der Bulderner Straße bereits im Februar gefällt. Aufgrund der Kostenexplosion im Bauwesen wird mit dem Ausbau allerdings frühestens im Februar 2018 begonnen. Foto: sff

Die befürchteten Behinderungen bleiben aus. Auch in diesem Sommer kann der Verkehr ungehindert über die Bulderner Straße und durch den Kreisverkehr am Kalverkamp fließen. Denn Kreis Coesfeld und Gemeinde Senden haben die geplanten Straßen- und Kanalsanierungsmaßnahmen verschoben. Allerdings nicht freiwillig und aus Gutdünken, sondern aufgrund einer Kostenexplosion im Bausektor.

„Die gemeinsame Ausschreibung der Bulderner Straße mit dem Kreis Coesfeld zusammen, ist aufgrund unangemessen hoher Preise aufgehoben worden“, hieß es bei der Gemeinde Senden. Die Kosten für den Straßenbau und die Kanalsanierung „liegen 98 Prozent über dem Schätzpreis und schließen mit rund 1,6 Millionen Euro ab“, berichtete Carsten Busche , Sachbereichsleiter der Sendener Bauverwaltung.

Die Gelsenwasser AG habe ihre Ausschreibung zur Erneuerung der Wasserleitungen im Bereich der Münsterstraße und der Gartenstraße aufgrund der derzeit zu beobachtenden Preisentwicklung ebenfalls aufgehoben. „Die aktuellen Ausschreibungsergebnisse in diesem und anderen Bereichen zeigen, dass die Firmen zur Zeit genügend Aufträge haben – und die Kosten steigen weiter“, erklärte Busche.

Christoph Hüsing, Pressesprecher des Kreises Coesfeld, bestätigt die Verschiebung der Arbeiten „aufgrund der unangemessen hohen Kosten“. Die Arbeiten würden nun neu ausgeschrieben. Beim Kreis gehe man davon aus, dass die Sanierung der Bulderner Straße und des Kreisverkehrs aufgrund günstigerer Ausschreibungsergebnisse von Februar bis Juni 2018 ausgeführt werden können.

Die Gemeinde Senden möchte mit der Kanalsanierung möglichst schon im September beginnen. Diese Arbeiten sollen im Januar 2018 abgeschlossen werden, heiß es auf Anfrage.

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