Senioren Union ergreift die Initiative:
Projekt Bürgerstiftung angestoßen

Senden -

Die Senioren Union möchte die Gründung einer Sendener Bürgerstiftung initiieren. Mit Erlösen des gestifteten Kapitals könnten ehrenamtliche soziale und kulturelle Vorhaben in der Gemeinde unterstützt werden.

Montag, 31.07.2017, 15:07 Uhr

Zuversichtlich blicken die SU-Vorsitzenden Werner Hohmann (l.) und Günter Wierling bezüglich ihres Vorhabens „Bürgerstiftung Senden“ in die Zukunft. Zur Vorbereitung soll zunächst ein Arbeitskreis gegründet werden.
Zuversichtlich blicken die SU-Vorsitzenden Werner Hohmann (l.) und Günter Wierling bezüglich ihres Vorhabens „Bürgerstiftung Senden“ in die Zukunft. Zur Vorbereitung soll zunächst ein Arbeitskreis gegründet werden. Foto: sff

In neun der elf Kommunen des Kreises Coesfeld gibt es sie bereits. Nur Senden und Nordkirchen sind in Sachen Bürgerstiftung noch Diaspora. Die Senioren Union (SU) möchte das ändern und auch in der Stevergemeinde eine derartige gemeinnützige Einrichtung initiieren.

„Hier in Senden gibt es viele Leute, die ihre Spenden sinnvoll investieren möchten, damit Dinge vor Ort vorangetrieben werden“, ist sich Werner Hohmann sicher. „Als Senioren Union haben wir seinerzeit die Tafel und den Bürgerbus initiiert. Auf Anregung unseres Mitglieds Josef Brüning wollen wir nun auch eine Bürgerstiftung auf den Weg bringen“, führt der stellvertretende SU-Vorsitzende aus.

Bürgermeister Sebastian Täger habe in einem Gespräch die Bereitschaft der Gemeinde Senden signalisiert, das Vorhaben bis zur Gründung der Stiftung zu unterstützen – auf ähnliche Weise wie bei Tafel und Bürgerbus, sagt Hohmann.

„Es gibt zum Beispiel Personen, die keine Nachkommen haben und bereit wären, Geld für ehrenamtliche soziale und kulturelle Zwecke in unserer Gemeinde zu stiften“, ergänzt Günter Wierling . „Dass in der derzeitigen Niedrigzinsphase keine großen Erlöse erzielt werden können, ist klar“, räumt der SU-Vorsitzende ein. „Aber in einem ersten Schritt geht es jetzt erst einmal darum, die Stiftung ins Leben zu rufen.“ Finanzfachleute in deren Vorstand könnten sich dann Gedanken darüber machen, über welche Anlagemöglichkeiten doch noch Erlöse für gemeinnützige Projekte generiert werden können. „In dieser Auffassung sind wir durch die Bürgerstiftung Lüdinghausen ermutigt worden“, sagt Wierling.

In einem ersten Schritt soll möglichst bald ein Arbeitskreis gebildet werden mit Personen, die das Vorhaben aktiv unterstützen wollen und weitere Ideen einbringen möchten. In diesem Gremium sollen eine Satzung und weitere konkrete Schritte zur Gründung vorbereitet werden.

In dem Arbeitskreis sind alle Interessierten willkommen. Denn: „Die Stiftung soll parteipolitisch unabhängige sein, Projekte in allen Ortsteilen unterstützen und aus der Bürgerschaft heraus entstehen und wachsen. Die Senioren Union will nur den Anstoß geben“, erläutern die beiden SU-Vorsitzenden die Zielsetzung.

Zum Thema

Wer sich in das Projekt Bürgerstiftung für Bürger in Senden“ einbringen möchte, kann sich direkt an Werner Hohmann, ' 0 25 97 / 71 43, wenden.

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Hier in Senden gibt es viele Leute, die ihre Spenden sinnvoll investieren möchten, damit Dinge vor Ort vorangetrieben werden.

Werner Hohmann, stellvertretender Vorsitzender der Senioren Union
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