Baustart Kanalpromenade
Feinkörniger Splitt für die Schloss-Allee

Senden -

Es ist ein Renommierprojekt im Reigen der ISEK-Vorhaben: Mit Hafenplatz und Uferpromenade wertet Senden seine Gunst der Lage am Kanal auf. Der Baustart an Schlossallee und Leinpfad erfolgt in der kommenden Woche.

Freitag, 29.09.2017, 18:09 Uhr

Auf dem Leinpfad entstehen acht Stationen, die zum Verweilen am Wasser einladen.
Auf dem Leinpfad entstehen acht Stationen, die zum Verweilen am Wasser einladen. Foto: di

Mit diesem Pfund lässt sich wuchern: Sendens Lage am Kanal soll mit der Uferpromenade und dem Hafenplatz genutzt werden. Der Baustart für das ambitionierte Projekt steht jetzt bevor. Am Montag richtet die Firma ihre Baustelle ein, die sich der Allee zum Schloss und dem Leinpfad widmet. Nach dem Feiertag sollen Schüppe und Bagger zum Einsatz kommen, berichtet Erwin Oberhaus vom Bauamt der Gemeinde auf WN-Anfrage.

Damit sind Unkenrufe verstummt, das Vorhaben werde länger auf Eis liegen. Diese Befürchtungen waren aufgekommen, nachdem bekannt wurde, dass die Ausschreibungsergebnisse nicht den gewünschten Erfolg erbrachten. Denn die von den Firmen angesetzten Kosten lagen deutlich über den Schätzungen der Planer. Mit Aufschlägen von rund 60 Prozent gegenüber den bisher marktüblichen Tarifen wollten sich die Auftraggeber nicht abfinden.

Ein „Trick“ half, finanziell wieder auf die Bremse treten zu können. Die auf insgesamt rund zwei Millionen Euro veranschlagte Maßnahme wurde nicht en bloc vergeben, sondern das Gesamtpaket aufgelöst. Im ersten Schritt geht eine Firma nun daran, die leicht holprige Allee mit einer wassergebundenen Decke zu versehen. Dabei kommt ein Belag zum Einsatz, der Splitt ähnelt, aber feiner gekörnt ist.

Genau 798 Meter ist der Abschnitt lang, der vom Abzweig Droste Gärten bis zur Kapelle am Schloss ab kommender Woche in Angriff genommen wird.

Am Leinpfad entstehen insgesamt acht Stationen (Bänke auf einer Pflasterfläche), die mit der Allee als Hauptachse verbunden sind. Davor sind „Balkone“ aus Holz, die etwas über die Uferböschung ragen.

Ob auch die anderen Maßnahmen, zum Beispiel der Hafenplatz mit seiner terrassenartigen Erschließung des Kanals, ebenfalls zu marktüblichen Preisen vergeben werden können, kann Oberhaus nicht abschätzen. Die Schwankungen in den Ausschreibungsergebnissen seien zurzeit beträchtlich und nicht abzuschätzen.

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