„Kunststücke“ im Rathaus
Tamtam steigert den Kulturgenuss

Senden -

Mit ihrer Jahresausstellung „Kunststücke“ zeigt die Kunst- und Kulturinitiative Senden (KuKiS), welches kreative Potenzial sie birgt. Und die 150 ausgestellten Arbeiten deckten ein breites Spektrum ab.

Sonntag, 15.10.2017, 16:10 Uhr

Collage aus 84 Augen: Iris Weintz, KuKiS-Vorsitzende, und Alfons Hues, stellvertretender Bürgermeister, eröffneten die Ausstellung im Rathaus. Sie appellierten, mit offenen Augen durch die Ausstellung gehen und Neues entdecken. Das Auge ist zugleich das Sinnbild der KuKiS.
Collage aus 84 Augen: Iris Weintz, KuKiS-Vorsitzende, und Alfons Hues, stellvertretender Bürgermeister, eröffneten die Ausstellung im Rathaus. Sie appellierten, mit offenen Augen durch die Ausstellung gehen und Neues entdecken. Das Auge ist zugleich das Sinnbild der KuKiS. Foto: anw

Wenn die KuKiS zur Eröffnung ihrer Jahresausstellung „Kunst-Stücke“ ins Sendener Rathaus einlädt, ist die Vernissage ein Genuss für die Sinne. Das wissen die Sendener im nunmehr 25. Jahr des Bestehens der Kunst- und Kultur-Initiative genau: Iris Weintz , Vorsitzende der KuKis, und Alfons Hues , stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Senden, freuten sich sehr über die vielen Gäste, die zur Eröffnung in den Bürgersaal gekommen waren.

Bevor das Grußwort gesprochen und die Eröffnungsrede gehalten wurde, hieß es zunächst „Bühne frei!“ für drei junge Afrikaner, die das Publikum mit Trommelrhythmen begeisterten. Gekonnt setzten Sady Sagna, Baye Soy und Mustapha Cham ihre Djembé und Dunduns ein: Zuhören und Zusehen, ohne mitzuwippen und mitzuklatschen – das war kaum möglich. „Tamtam Harit“, „Freunde der Trommel“, heißt die kleine Gruppe, deren Mitglieder ursprünglich aus dem Senegal und Gambia stammen und nun in Essen, Witten und Wuppertal leben. Unterstützt von Gesang und Tanz wurde ihr Auftritt zu einem Genuss für Auge und Ohr.

„Kunststücke“ im Sendener Rathaus zu sehen

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  • Weites kreatives Spektrum zeigt die KuKiS-Ausstellung. Foto: anw
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  • Weites kreatives Spektrum zeigt die KuKiS-Ausstellung. Foto: anw
  • Weites kreatives Spektrum zeigt die KuKiS-Ausstellung. Foto: anw
  • Weites kreatives Spektrum zeigt die KuKiS-Ausstellung. Foto: anw

Der stellvertretende Bürgermeister Alfons Hues war so begeistert von den drei Trommelkünstlern, dass er sie am liebsten gleich für eine weitere Veranstaltung gebucht hätte. Dieses Lob für die gute Gestaltung des Rahmenprogrammes stellte Hues seinem Grußwort noch rasch voran und erntete damit viel zustimmenden Applaus vom Publikum.

Vereine, wie die KuKiS es ist, seien eine wichtige Stütze für die Infrastruktur der Gemeinde, sagte Hues: „Diese ehrenamtliche Arbeit, die Sie da leisten, kann man nicht hoch genug bewerten!“

Iris Weintz schlug in ihrer Eröffnungsrede den Bogen von den Skulpturenprojekten in Münster zur KuKiS-Jahresausstellung in der Stevergemeinde: „Kunst kann aufrütteln, bewegen, provozieren oder auch verstören. Sie kann aber einfach auch nur für Auge und einfach nur schön sein.“

Provozierend oder nur schön: „Es ist immer eine spannende Erfahrung, sich mit Kunst auseinanderzusetzen“, wünschte Iris Weintz den Gästen „viel Spaß“ beim Rundgang durch die Ausstellung mit ihren rund 150 Kunstwerken.

Aquarelle, Buntstiftzeichnungen, Acryl- und Ölmalerei warteten darauf entdeckt zu werden. Genau wie Collagen, Skulpturen aus Ton und Stein oder die Videoinstallation mit dem Titel „Action-Painting“im Bürgersaal.

„Einfach nur schön“ oder „provozierend“: Die Besucher der Jahresausstellung, die noch bis zum 22. Oktober im Sendener Rathaus zu sehen ist, sollten ihre Sinne für die Kunstwerke öffnen und sich den Exponaten mit offenen Augen nähern, wünscht sich die KuKiS-Vorsitzende Iris Weintz: „Das Auge ist Sinnbild unseres Vereins, denn das Auge ist wichtig für das kreative Schaffen. Es ist wichtig um Neues zu entdecken oder auch das Geschaffene – wie unsere Ausstellung – zu betrachten.“

Zum Thema

Die Ausstellung „Kunst-Stücke 2017“ ist noch bis zum 22. Oktober im Sendener Rathaus zu sehen, und zwar von montags bis freitags von 8 Uhr bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr.

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